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Rohopium im Wert von vier Mio. Euro gefunden

Symbolfoto
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Rohopium im Wert von rund vier Mio. Euro konnte in einem LKW sichergestellt worden, der auf der Südautobahn (A2) in Niederösterreich unterwegs war

Wie die Wiener Polizei erst am Freitag bekannt gab, gelang der Schlag gegen den Drogenhandel bereits am 21. Mai. Die Kriminalisten haben insgesamt 21,5 Kilogramm der Droge in der Fahrerkabine des iranischen Lastwagens gefunden. Der Lenker, der 46-jährige Iraner Rahim D., sollte sechs Kilogramm als Provision erhalten. Er wurde festgenommen und dem Gericht überstellt.

Auf das Fahrzeug aufmerksam geworden waren die Kriminalisten durch einen Tipp aus Italien, sagte Andreas Wolf von der Wiener Kriminaldirektion 1. Das auffällige an dem Schwerfahrzeug war, dass die Ladung mehr oder weniger aus Gerümpel bestand, für eine Reise nach Europa also auffällig wenig Wert hatte. Als der Lenker seine Ware in Wiener Neustadt verzollen wollte, schlugen die Ermittler zu. Zwischen der Sitzpolsterung fanden sich schließlich 21 Päckchen, in denen das Suchtgift verpackt war. Sechs davon sollten dem Kurier zufallen.

Die Ware dürfte für den Wiener Markt bestimmt gewesen sein, sagte Andreas Wolf von der Kriminaldirektion 1 zur APA. Die Hintermänner, die die Droge abnehmen sollten, konnten jedoch bis dato nicht ausgeforscht werden. Wie der Kriminalist erklärte, wird Opium von den Konsumenten geraucht, es dient aber auch als Ausgangsbasis zur Heroinherstellung. Aus der sichergestellten Menge könnten rund sieben Kilogramm Heroin gewonnen werden.

Redaktion: Claus Kramsl

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