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Robert Wilson ist tot

Der amerikanische Atomphysiker Robert Wilson, der am Bau der ersten Atombombe maßgeblich beteiligt war, ist an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. [18.1.2000]

Seine Aufgabe in dem Geheimprojekt in der Wüste von New Mexico war die Produktion von waffenfähigem Uran. Wilson starb am Sonntag mit 85 Jahren in Ithaca im Staat New York.

Als Spezialist für Teilchenbeschleuniger arbeitete er in den frühen vierziger Jahren mit dem Nobelpreisträger Enrico Fermi am Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammen und entwickelte eine effiziente Methode zur Trennung von Uran-Isotopen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Abwurf der Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki ging Wilson an die Cornell-Universität.

1967 übernahm er die Leitung des neugegründeten US-Forschungsinstituts für Hochenergiephysik (Fermilab) in Batavia im US-Staat Illinois. An dem 6,4 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger setzte er seine Forschungen bis 1978 fort. Am Fermilab ist das markante Hauptgebäude mit seinen zwei Bürotürmen nach ihm benannt.

(Bild:

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