Rihanna will kein Mitleid

©AP
Popsängerin Rihanna will trotz der heftigen Prügelattacke von Ex-Freund Chris Brown Anfang des Jahres keineswegs als Opfer durchgehen.
Chris Brown: "Changed Man"
Rihanna im Frühling 2009
Die Sängerin beim Basketball
Rihanna und Chris: "Umbrella"

Nein, nur das nicht: R&B-Goldkehlchen Rihanna (21) will auf keinen Fall Mitleid. Und dies, obwohl sie von ihrem Ex-Freund, Rapper Chris Brown, im Februar dieses Jahres geschlagen, gebissen und gewürgt wurde. Nach dem tätlichen Angriff hat sie sich anfangs in sich selbst zurückgezogen. Mittlerweile hat die karibische Schönheit über alles gesprochen, will aber auf keinen Fall als Opfer gesehen werden.

“Ich mag es nicht, wenn die Leute Mitleid mit mir haben. Wenn ich Leuten, die mir nahe stehen, erzähle, dass mich etwas beschäftigt, dann wird es auch sie beschäftigen. Das mag ich nicht.”

Rihanna schrieb einen großen Teil ihres neuen Albums ‘Rated R’ nach der Prügelattacke. Zuvor hatte sie gesagt, sie wolle eigentlich keine Liebeslieder schreiben, da sie denke, die Liebe existiere nicht.
Sie ging aber ins Studio und schrieb einfach nieder, was ihr in den Sinn kam. Und musste zugeben, dass ihr das Schreiben von Songs bei der Verarbeitung des Geschehenen sehr half: “Es war meine Art, Dampf abzulassen. Es war wie eine Therapie für mich, gleichzeitig haben wir aber ein großartiges Album gemacht.”

Im vergangenen Monat absolvierte die junge Pop-Diva derweil ihr erstes Fernsehinterview nach dem Angriff. Sie gab zu, dass es ihr “peinlich” sei, dass sie dem Rapper nochmal verziehen habe, nachdem er sie geschlagen hatte. Und sie fügte hinzu, dass sie zwischenzeitlich alle Bande durchtrennt habe. Sie habe realisiert, wie sehr ihr Verhalten ihre Fans beeinflusste.

Darüber hinaus verriet Rihanna dem britischen Magazin ‘Hello’: “Nach dem Interview veröffentlichte die Teenage-Website DoSomething.org einen Aufruf an alle, die was zu dem Thema sagen wollten. In zwei Tagen schrieben 1.500 Mädchen, um mir zu sagen, wie sehr sie alles belastet hat. Die Website stellt ein Buch mit all den Briefen und E-Mails dieser Mädchen zusammen. Viele von ihnen haben genauso häusliche Gewalt erfahren. Beim Lesen war ich sehr gerührt und manchmal hat es mir fast das Herz gebrochen.”

Chris Brown wurde zu fünf Jahren auf Bewährung und sechs Monaten Sozialarbeit verurteilt. Darüber hinaus muss er ein Jahr lang einen Kurs zu häuslicher Gewalt besuchen und darf sich der Sängerin für über fünf Jahre nicht mehr nähern.

  • VIENNA.AT
  • Promis
  • Rihanna will kein Mitleid
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen