Ried und Austria Wien trennen sich 1:1 - Stimmen zum Spiel

Alexander Grünwald (Austria) gegen Oliver Kragl (L.,Ried) während des Bundesliga-Spiels
Alexander Grünwald (Austria) gegen Oliver Kragl (L.,Ried) während des Bundesliga-Spiels ©APA
Am Samstag hat der Aufwärtstrend der Wiener Austria einen Dämpfer erlitten. Die "Veilchen" kamen in der 17. Runde der Fußball-Bundesliga beim Nachzügler SV Ried nicht über ein 1:1 hinaus. Wir haben die Stimmen zum Spiel.
Spiel endet 1:1
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Austria Wien ärgerte sich über den späten Gegentreffer durch Toni Vastic in der 93. Minute.

Baumgartner: “Ein interessantes Spiel”

“Wenn man so lange führt, darf man den Ausgleich in der Nachspielzeit nicht mehr kassieren. Wir müssen so ein Spiel über die Zeit bringen”, kritisierte Trainer Gerald Baumgartner, dessen Truppe zuletzt zwei Siege in Serie gefeiert hatte.

Der Salzburger sprach aber auch von einer gerechten Punkteteilung. “Es war ein interessantes Spiel, das intensiv, mit vielen Zweikämpfen und Stress geführt wurde”, lautete Baumgartners Einschätzung. Mit der Leistung der Austrianer vor der Pause war der Coach unzufrieden. “Da haben wir zu sehr mit Ried mitgefightet, das ist nicht unser Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir wieder Fußball gespielt.”

1:1 in Ried: “Gefühlte Niederlage”

Während Austria-Torschütze Alexander Gorgon das 1:1 als “gefühlte Niederlage” bezeichnete, konnte Ried-Trainer Oliver Glasner mit dem Unentschieden gut leben. “Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Jeder stellt sich in den Dienst des anderen und kämpft bis zur letzten Minute. Deswegen sind unsere Last-Minute-Treffer kein Zufall.”

Sein Torschütze Vastic wäre eigentlich gar nicht im Kader gewesen. Der Ex-U21-Teamspieler rutschte nur aufgrund einer Erkrankung von Clemens Walch ins Aufgebot. “Man muss eben Geduld haben”, sagte der Stürmer des seit fünf Partien ungeschlagenen Tabellenachten.

“Viel Feuer in der Mannschaft”

Der Vorsprung der Innviertler auf Schlusslicht Wiener Neustadt beträgt bereits acht Zähler, dem Neunten Admira fehlen auch schon fünf Zähler auf Ried. Die Südstädter warten nach dem Heim-0:2 gegen Sturm Graz seit neun Runden auf einen vollen Erfolg. “Es ist aber noch sehr viel Feuer in der Mannschaft. Ich denke, wir können jeden Gegner schlagen, wenn wir zu elft spielen”, meinte Trainer Walter Knaller mit Hinweis auf die frühe Rote Karte für Rene Schicker.

Der Offensivspieler musste bereits in der 14. Minute nach einem rüden Foul an Anel Hadzic vom Platz. Sturm-Coach Franco Foda war über die Attacke dermaßen erbost, dass er sich ein heftiges Wortgefecht mit Admira-Co-Trainer Oliver Lederer lieferte. “Ich habe mich sehr über das Foul geärgert, so etwas hat im Fußball nichts zu suchen. Aber ich habe mich mit Lederer ausgesprochen, das ist kein Problem”, erklärte der Deutsche.

“Sahnehäubchen Europa League”

Unter Foda läuft es wieder für Sturm – seit dem Amtsantritt des Deutschen gab es in sieben Partien vier Siege. Aufsteiger SCR Altach wiederum hält nach dem 3:1 gegen Grödig bei drei Erfolgen aus den jüngsten vier Runden und liegt als Dritter voll auf Europacup-Kurs. “Die Europa League ist unser Sahnehäubchen, und da wollen wir mitnaschen”, hatte Trainer Damir Canadi schon vor dem Match erklärt.

(apa/red)

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