Ried-Coach Glasner von BKA und Staatsanwaltschaft befragt

Glasner trat Lawine los
Glasner trat Lawine los
Oliver Glasner, Trainer von Fußball-Bundesligist SV Ried, ist am Donnerstag von einem Beamten des Bundeskriminalamtes gemeinsam mit Alois Ebner von der Staatsanwaltschaft Ried wegen des mutmaßlichen Bestechungsversuches in der Saison 2007/08 befragt worden. Dies gaben die Rieder am Freitag in einer Aussendung bekannt.


Glasner gab am Freitag auch gegenüber der Österreichischen Fußball-Bundesliga seine Stellungnahme ab. Die Begutachtung dieser hat ergeben, dass insbesondere aufgrund der Verjährung verbandsrechtlich keine weiteren Schritte zu dem damaligen Sachverhalt gesetzt werden können, teilte die Bundesliga am Freitag in einer Aussendung mit. “Die Österreichische Fußball-Bundesliga wird die Ermittlungstätigkeiten der Behörden bei Bedarf vollumfänglich und bestmöglich unterstützen, um zur lückenlosen Aufklärung dieses Falles beizutragen”, hieß es weiter.

Außerdem wurde Ried-Clubanwalt und Ehrenpräsident Peter Vogl in der Aussendung des SV Ried zitiert: “Oliver Glasner hat bei der Befragung durch die Ermittlungsbehörden als Zeuge detailliert und umfassend Auskunft gegeben. Diese Angelegenheit ist damit sowohl für den Verein als auch für Oliver Glasner abgeschlossen. Wir – der Verein und Oliver Glasner – wurden von der Staatsanwaltschaft ersucht, im Hinblick auf weitere mögliche Ermittlungen in der Öffentlichkeit keine weiteren Auskünfte zu geben. Daran werden wir uns selbstverständlich halten.”

Glasner hatte in einem Kamingespräch vor rund drei Wochen über einen angeblichen Bestechungsversuch in der Saison 2007/08 berichtet. Er sei damals als Kapitän der Rieder von einem Mitspieler angesprochen worden, jedem Profi der SV seien bei einer absichtlichen Niederlage “von sehr hoher Stelle” 50.000 Euro in Aussicht gestellt worden. Laut Glasners Aussage sei kein Rieder auf das Angebot eingestiegen, die betreffende Partie endete 0:0.

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