Ried beendet Rapid Wiens Erfolgslauf und siegt mit 2:0

Rapid Wien unterlag in Ried mit 0:2.
Rapid Wien unterlag in Ried mit 0:2. ©APA
Der SV Ried siegte in der 18. Bundesliga-Runde mit 2:0 und beendete den Erfolgslauf des SK Rapid Wien.

In der Anfangsphase deutete vor 4.100 Zuschauern in der Keine-Sorgen-Arena, in der erstmals die neue Rasenheizung aktiviert wurde, noch wenig auf einen Sieg der Gastgeber hin. Nach einem gegenseitigen Abtasten in den ersten Minuten übernahm Rapid das Kommando und kam durch Sabitzer zur ersten großen Chance. Der ÖFB-Teamspieler wurde in der 19. Minute vor den Augen von Nationalcoach Koller von Schaub ideal freigespielt, scheiterte aber an Gebauer.

Rieds Zulj erzielte 1:0

Acht Minuten später bewies der Rieder Schlussmann neuerlich seine Klasse, als er einen Kopfball des ungedeckten Dibon aus wenigen Metern parierte. Dann aber steigerten sich die ohne den verletzten Gartler und den gesperrten Walch angetretenen Rieder, die davor nur bei einem von Novota gehaltenen Kragl-Freistoß (24.) halbwegs gefährlich geworden waren. In der 31. Minute setzte sich Kragl gegen Trimmel durch, schoss jedoch genau auf Novota. Acht Minuten danach schlug Kragl einen optimalen Querpass auf Zulj, und der U21-Teamspieler traf aus kurzer Distanz zum 1:0.

Rapid Wien pochte auf Ausgleich

Rapid war in der 42. Minute noch einmal dem Ausgleich nahe, doch Schaub verpasste eine Hereingabe von Trimmel um Haaresbreite. Nach dem Seitenwechsel hatten wieder die Oberösterreicher mehr vom Spiel – ein Schuss von Hinum wurde von Novota gerade noch entschärft (52.).

Von Rapid war in der zweiten Hälfte in der Offensive mit Ausnahme eines Trimmel-Schusses knapp über die Querlatte (67.) und eines Abseits-Tores von Starkl (83.) lange Zeit wenig zu sehen. Die Rieder hatte keine großen Probleme, die Hütteldorfer Angriffsbemühungen im Keim zu ersticken und schlugen in der 74. Minute eiskalt zu: Perstaller legte per Kopf für Schicker ab, der Novota zum 2:0 bezwang.

Gebauer hielt Elfmeter von Burgstaller

In der 87. Minute kam noch einmal kurz Hoffnung bei den Gästen auf. Schicker foulte Sabitzer im Strafraum, beim dafür verhängten Elfmeter blieb Gebauer allerdings gegen den eingewechselten Burgstaller Sieger.

(APA/Red)

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