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Richter hoffen auf Klimaanlage für Wiener Straflandesgericht

Am Straflandesgericht in Wien hofft man auf eine Klimaanlage.
Am Straflandesgericht in Wien hofft man auf eine Klimaanlage. ©APA/HERBERT NEUBAUER (Sujet)
Bei der aktuellen Hitzewelle behalten nicht nur Meteorologen die Temperaturen im Auge, auch zahlreiche Richter, die bei der Hitze verhandeln müssen protokollieren die Temperaturen in den Verhandlungssälen mit selbst mitgebrachten Thermometern. Die Hoffnung:  Das Justizministerium könnte sich damit vielleicht zur Anschaffung einer Klimaanlage für das Graue Haus bewegen lassen.

Das Fehlen einer Klimaanlage im Straflandesgericht geht bis ins Jahr 2004 zurück. Als während der Amtszeit von Präsident Günter Woratsch das Gerichtsgebäude im großen Stil umgebaut und modernisiert wurde, war auch die Klimatisierung des “Landls” angedacht. Die Kosten dafür waren dem Vernehmen nach bereits budgetiert, in den neuen Verhandlungssälen die nötigen Schächte teilweise verlegt.

Dieser Budgetposten wurde aber kurzerhand wieder gestrichen. Die damalige Begründung von Woratsch: “Die zwei oder drei Mal, die es jährlich in Wien über 30 Grad hat, könnte die Justiz auch ohne Klimaanlage bewältigen.” Bei der diesjährigen Hitzewelle sehen das die Richter wohl anders.

(APA/Red)

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