Rhone-Jahrhundertflut

Wegen der Jahrhundertflut der Rhone haben mehr als 10.000 Menschen die Nacht zum  Donnerstag in Notunterkünften oder bei Verwandten verbracht.

Mehrere Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen wurden durch die Überschwemmungen verschmutzt, so dass mindestens 250.000 Menschen in Südfrankreich vorübergehend ohne Leitungswasser zurechtkommen mussten.

Bei Tarascon wurden in den frühen Morgenstunden in der Rhone rund 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde gemessen. „Das ist ein Jahrhunderthochwasser”, sagte ein Mitarbeiter der Rettungsleitstelle in Marseille.

Allein im besonders stark betroffenen Departement Gard wurden rund 10.000 Menschen vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Hunderte kamen in Notlagern unter, die in den vergangenen Tagen von den Rettungskräften eingerichtet worden waren. Im Departement Bouches-du-Rhone um Marseille rückte die Feuerwehr in der Nacht 200 Mal aus, neue Flutopfer waren jedoch offenbar nicht zu beklagen. In den vergangenen Tagen waren fünf Menschen in den Fluten ums Leben gekommen.

Die Engpässe in der Trinkwasserversorgung betrafen allein in Gard 250.000 Menschen, darunter 130.000 Einwohner der Bezirkshauptstadt Nimes. In sechs Vierteln von Nômes sollte Trinkwasser in Plastiksäcken und Flaschen verteilt werden.

Gegen 07.00 Uhr sank die Wassermenge bei Tarascon mit 12.875 Kubikmetern pro Sekunde leicht. In Beaucaire betrug der Rhone-Pegel um 05.00 Uhr noch 8,26 Meter, zwei Stunden später waren es elf Zentimeter weniger.

APA/AFP) – Wegen der Jahrhundertflut der Rhone haben mehr als 10.000 Menschen die Nacht zum (heutigen) Donnerstag in Notunterkünften oder bei Verwandten verbracht. Mehrere Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen wurden durch die Überschwemmungen verschmutzt, so dass mindestens 250.000 Menschen in Südfrankreich vorübergehend ohne Leitungswasser zurechtkommen mussten.

Bei Tarascon wurden in den frühen Morgenstunden in der Rhone rund 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde gemessen. „Das ist ein Jahrhunderthochwasser”, sagte ein Mitarbeiter der Rettungsleitstelle in Marseille.

Allein im besonders stark betroffenen Departement Gard wurden rund 10.000 Menschen vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Hunderte kamen in Notlagern unter, die in den vergangenen Tagen von den Rettungskräften eingerichtet worden waren. Im Departement Bouches-du-Rhone um Marseille rückte die Feuerwehr in der Nacht 200 Mal aus, neue Flutopfer waren jedoch offenbar nicht zu beklagen. In den vergangenen Tagen waren fünf Menschen in den Fluten ums Leben gekommen.

Die Engpässe in der Trinkwasserversorgung betrafen allein in Gard 250.000 Menschen, darunter 130.000 Einwohner der Bezirkshauptstadt Nimes. In sechs Vierteln von Nômes sollte Trinkwasser in Plastiksäcken und Flaschen verteilt werden.

Gegen 07.00 Uhr sank die Wassermenge bei Tarascon mit 12.875 Kubikmetern pro Sekunde leicht. In Beaucaire betrug der Rhone-Pegel um 05.00 Uhr noch 8,26 Meter, zwei Stunden später waren es elf Zentimeter weniger.

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