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Respect - Gewaltprävention in der Jugendarbeit

Das Thema Aggression und Gewalt junger Menschen stand kürzlich im Mittelpunkt einer vom Jugend- und Familienreferat des Landes Vorarlberg mitveranstalteten interregionalen Fachtagung in Rebstein (Kanton St. Gallen). Mehr als 140 Fachleute aus Vorarlberg, St. Gallen und Liechtenstein beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und kamen zu dem Schluss: Für ein erfolgreiches Gegensteuern gegen Jugendgewalt müssen sich Erziehung, Jugendbeteiligung, präventive Maßnahmen und Konsequenzen bei Fehlverhalten in einem ausgewogenen Verhältnis ergänzen.

Jugendliche aus allen drei Regionen bewerteten als “Resonanzgruppe” die Jugendverträglichkeit der Tagung. Ihr Appell an die Teilnehmenden: “Redet zuerst mit uns, nehmt uns ernst und erstellt dann eine Diagnose! Wir wollen eine qualifizierte und keine reisserische, verallgemeinernde Medienberichterstattung über Jugendgewalttaten.”

Die Veranstaltung brachte Teilnehmerinnnen und Teilnehmer aus Jugendarbeit, Politik, Schule sowie Eltern zusammen. Der Psychiater Allan Guggenbühl erläuterte das Thema Jugendgewalt aus Sicht der Psychologie vor, der Chef der St. Galler Kriminalpolizei, Bruno Fehr, verglich die Kriminalstatistik der drei Regionen. Einen weiteren Akzent setzte der Dokumentarfilm “Respect” von Kuno Bont, an den eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Jugendlichen anschloss. In dieser mahnte Arno Dalpra von der Feldkircher Beratungsstelle Mühletor zu einer verstärkten frühzeitigen Einbindung der Erziehungsberechtigten bei Verhaltensauffälligkeiten im schulischen Rahmen.

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OTS0039 2006-12-15/09:15

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