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Rekordzahl an Beschwerden über Berichte zu Airbus-Absturz

Der Absturzort in den Alpen
Der Absturzort in den Alpen
Der Deutsche Presserat hat zur Berichterstattung über den Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen so viele Beschwerden wie noch nie zu einem einzelnen Thema bekommen. Es lägen mittlerweile 430 Beschwerden vor, teilte der Presserat am Mittwoch in Berlin mit.


Diese betreffen demnach verschiedene Aspekte wie die Identifizierung des Copiloten, die Veröffentlichung von Opferfotos oder den Schutz von Angehörigen. Zur Berichterstattung über die Loveparade-Katastrophe im Jahr 2010 in Duisburg hatte es laut Presserat beispielsweise 241 Beschwerden gegeben, im gesamten Jahr 2014 waren es rund 2.000. Dir Organisation will Anfang Juni über die Beschwerden wegen der Berichterstattung zum Germanwings-Absturz beraten.

Bei dem Flugzeugunglück am 24. März waren 150 Menschen ums Leben gekommen. Der Copilot der Germanwings-Maschine, Andreas L., steht im Verdacht, den Flugkapitän aus dem Cockpit ausgesperrt und dann das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht zu haben.

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