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Reiseverkehr: Hier staut es diesen Sommer in Österreich

Der ÖAMTC rechnet mit einem Stau-Sommer.
Der ÖAMTC rechnet mit einem Stau-Sommer. ©APA
Trotz Corona rechnet der ÖAMTC diesen Sommer mit starkem Urlaubsverkehr und Transit. Infos zu den verkehrsreichsten Wochenenden und Baustellen mit Staupotential erfahrt ihr hier.

"Obwohl man heuer zur Situation im Sommerreiseverkehr kaum auf  die Erfahrungswerte der letzten Jahre zurück greifen kann, lassen sich doch einige Vorhersagen machen", prognostiziert der ÖAMTC. "Wir gehen davon aus, dass sich durch das vermehrte Interesse an einem Heimaturlaub das innerösterreichische Verkehrsgeschehen von den Autobahnverbindungen der Urlaubsrouten auf das untergeordnete Straßennetz verschiebt. Außerdem rechnen wir mit starkem Transit, zwar nicht in der Intensität der letzten Jahre, aber doch mit Verzögerungen auf den Verbindungen zur und von der Adria".

Innerösterreichischer Urlauberverkehr

Innerösterreichisch wird sich das Verkehrsgeschehen laut ÖAMTC von den Hauptverbindungen teilweise ins untergeordnete Straßennetz verlagern. Auf den Zufahrten zu den Erholungsgebieten sollte man über den ganzen Sommer besonders an den Wochenenden Verzögerungen einkalkulieren. Der ÖAMTC rechnet vor allem mit starkem Zustrom zu den Seengebieten. „Vom Bodensee, über die Kärntner Seen, dem Salzkammergut, bis zum Neusiedlersee werden die Zu- und Abfahrten belastet sein.“

Großraum Salzburg vorbereitet, Stau-Hot-Spots der Juni-Wochenenden

Vorbehaltlich neuer Grenzsperren im Zusammenhang mit Corona erwartet der Club starken Transitverkehr vor allem Richtung Adria. "Nach ersten Umfragen will immerhin etwa ein Drittel der Deutschen Urlaub im Ausland machen. Darunter sind viele, die normalerweise die zweiwöchigen Pfingstferien am Mittelmeer verbringen. Diese sind heuer quasi schon um einen Urlaub umgefallen. Fernreisen sind derzeit nicht angesagt. Man wird sich also nicht ins Flugzeug, sondern ins Auto setzen und in Richtung Adria aufbrechen", so der ÖAMTC.

Ähnlich sieht man die Lage auch im traditionellen Stau-Hot-Spot, dem Großraum Salzburg. Dort ist man, wie in den letzten Jahren, darauf vorbereitet bei zu großem Stauaufkommen wieder einige Autobahnabfahrten zu sperren. Die betroffenen Gemeinden wollen so wieder den Ausweichverkehr durch die Ortsgebiete verhindern.

Potentielle Staupunkte in Österrreich
Potentielle Staupunkte in Österrreich ©ÖAMTC

Schon im Juni haben sich drei Stau-Hot-Spots des Sommerreiseverkehrs herauskristallisiert. An den vergangenen Wochenenden kam es tagsüber durchgehend zu langen Wartezeiten vor dem Karawanken Tunnel (A11, bis 90 min), dem Grenzübergang Spielfeld (A9, 45 min) und zwischen Pfänder Tunnel und Grenzübergang Hörbranz (A14, 60 min).

Verkehrsreichste Wochenenden

Nach Einschätzungen des ÖAMTC werden die ersten Urlaubswochen noch eher ruhig verlaufen. Erst mit Ferienbeginn der Bayern am letzten Juliwochenende (25.-26.07.) wird sich das Verkehrsaufkommen massiv verstärken und sich im August konstant halten. Anfang bis Mitte September ist dann mit einem Abflauen des Urlauberreiseverkehrs zu rechnen.

Asfinag erwartet weniger Reiseverkehr als sonst

Ob Fernpassstrecke, Tauern-, Inntal-, oder Brennerautobahn - alle klassischen Urlauberstrecken von Norden nach Süden dürften wegen der Coronakrise aus heutiger Sicht deutlich schwächer frequentiert sein als in anderen Jahren. Zwar sind Urlaubsländer wie Italien, Slowenien und Kroatien derzeit ohne große Einschränkungen erreichbar, doch die Angst vor Ansteckung und vor der Rücknahme der Lockerungen bei den Einreisebestimmungen halten laut Asfinag-Prognose viele davon ab, ihren Urlaub an der Adria zu verbringen. Das führt zu einer spürbaren Reduktion des Reiseverkehrs und zu weniger Staus Richtung Süden.

Am Grenzübergang Nickelsdorf zu Ungarn dürften sich aber lange Autoschlangen in beide Richtungen bilden. Dies ist die Hauptroute jener, die ihre Verwandten in Südosteuropa (etwa in Rumänien, Ungarn, Türkei) besuchen. Dieser Heimreiseverkehr wird an den nächsten Wochenenden zunehmend eine Rolle spielen, besonders Ende Juli beim Ferienbeginn in Bayern.

(APA/red)

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