Rein in die Tanzschule und rauf auf das Parkett

Am 13. September kann man sich beim Tag der offenen Tür in allen 35 Wiener Tanzschulen ein hervorragendes Bild über das Angebot machen.

Von 18 bis 21 Uhr sind alle Wienerinnen und Wiener zum Tag der offenen Tür in die Wiener Tanzschulen eingeladen. Dieser Tag bietet die ideale Gelegenheit für alle Tanzinteressierte, sich rechtzeitig vor dem Start in die neue Tanzkurs-Saison einen Überblick über das umfangreiche Kursangebot zu verschaffen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich wieder einmal auf das Parkett zu wagen. Hinkommen ist angesagt – ob alleine oder zu Zweit oder mit der ganzen Familie. Also Verwandte, Freunde oder den Tanzpartner mitnehmen und schnell ganz unverbindlich ein paar Grundschritte lernen!

Tanzen ist die ideale Kombination von sportlicher Betätigung und Geselligkeit – und das um wenig Geld. Denn für die Einsteigerkurse ist keine aufwändige Ausrüstung notwendig und es kann direkt ins Vergnügen gestartet werden. Das einzige was man braucht sind Schuhe – idealerweise mit Ledersohle – für geschmeidiges Gleiten über’s Parkett und bequeme Kleidung. Selbst Jeans sind längst kein „No-Go“ mehr und auch die beliebten Ballerinas haben längst Einzug in die Tanzschulen gehalten.

„Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir einerseits auf unser breites Kurs- und Leistungsangebot aufmerksam machen und gleichzeitig mögliche Hemmschwellen abbauen. Denn dass es in Tanzschulen steif zugehen muss, ist ein grundsätzliches Missverständnis: Genau so wie beim Tanzen Spaß und Freude im Vordergrund stehen sind auch unsere Kurse auf Vergnügen ausgerichtet. Leistungsorientiert geht es erst in den höheren Levels zu, z.B. wenn sich die Paare je nach individuellem Wunsch auf Tanzleistungsabzeichen Bronze, Silber, Gold und Goldstar und Turniere vorbereiten wollen“, erklärt Karin Lemberger, Präsidentin des Verbands der Tanzlehrer Wiens.

Spezielle Tanzschuhe sind für Einsteigerinnen und Einsteiger übrigens nicht nötig, sondern erst für Fortgeschrittenenkurse ein Thema.

 

Gelegenheiten zum Tanz ergeben sich oft, ob auf Hochzeiten, Events oder Bällen. „Spätestens dann wird jeder froh sein, wenn er zumindest einen Foxtrott, Boogie oder Walzer beherrscht“, ist Karin Lemberger, Präsidentin des Verbandes der Tanzlehrer Wiens, überzeugt.

Als Vorbereitung für den Auftritt am glatten Gesellschaftsparkett bieten die Wiener Tanzschulen verschiedenste Kurse – wie auch Blitzkurse und Auffrischungskurse für Wiedereinsteiger – an. Damit kann jedermann getrost „Darf ich bitten?“ fragen und dies im Gegenzug auch mit einem beherzten ‚Ja’ beantworten. Das Programm für Paare umfasst die Ballroom Classics, wie Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Foxtrott, Boogie, Tango, Cha Cha Cha, Rumba, Samba und Jive.

Die Wiener Tanzschulen bieten also reichlich Gelegenheit zum Entdecken oder Wiederentdecken des idealen Hobbys für Zwei und zum Verbringen von entspannenden Stunden mit dem Partner!

Aber auch für Singles bieten die Wiener Tanzschulen maßgeschneiderte Kurse. „Im Jahresverlauf ergeben sich immer wieder Anlässe, bei denen Tanzkenntnisse gefragt sind. Wer in solchen Situationen zumindest die Grundschritte kennt, kann gleich ein großes Plus für sich verbuchen. Denn gute Tänzerinnen und Tänzer sind bei jedem Ball und bei jeder Feier gefragt und stechen positiv hervor“, so Präsidentin Lemberger. Nicht zuletzt bietet das Tanzen die perfekte Gelegenheit jemanden kennenzulernen und sich näher zu kommen – auch in den Tanzschulen, die längst nicht so steif sind wie viele meinen.

Unter dem Motto „Früh übt sich wer ein Meister werden will“ werden für Kids ab sechs Jahren – in manchen Tanzschulen bereits früher – neben modernem, kreativem Kindertanz auch Videoclip-Dancing bzw. Dance 4 Fans angeboten.

Tanzen hält Körper und Geist fit – Und macht dazu noch glücklich! Es wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus und stimuliert die körpereigene Glückshormonproduktion, die Endorphine und dadurch ein anhaltendes Glücksgefühl erzeugt. Tanzen dient als Sport der körperlichen Ertüchtigung und fördert Muskelaufbau, Motorik, Koordination und Gleichgewichtssinn. Das erfolgreiche Erlernen, Planen und Umsetzen komplexer Bewegungsabläufe bildet Selbstvertrauen und unterstützt ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper. Der Körper kann durch die Verbesserung der allgemeinen Ausdauer Belastungen – auch im Job – insgesamt besser standhalten und Anforderungen leichter bewältigen. Auch der Kalorienverbrauch kann sich durchaus sehen lassen: Wer eine Stunde tanzt, verbrennt circa 360 Kalorien. Etwa gleich viel verbrennt man bei zwei Stunden Golfen. Tanzen ist hier sicherlich die kostengünstigere und geselligere Variante.

Tanz ist die älteste Form des Körperausdrucks – es ist Kommunikation und Teil unserer Gesellschaft und Kultur. Die ältesten erhaltenen Dokumentationen sind indische Höhlenmalereien, die im Zeitraum zwischen 5000 und 2000 v. Chr. entstanden sind. Da wundert es nicht, dass das Tanzen aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken ist und Anlässe zum Tanzen gibt es während des ganzen Jahres! Tanzen verbindet Paare, denn es ist kommunikativ und tut daher der Beziehung gut.

„Man erlebt gemeinsam wunderbare Stunden denn: Wer sich bewegt, hat gute Laune und vergisst Sorgen und Alltagsstress. Tanzen ist ein sehr geselliger Sport, der es erlaubt gemeinsam als Paar etwas zu unternehmen und dabei Gleichgesinnte kennenzulernen“, weiß Karin Lemberger aus langjähriger Tanzlehrerinnen – Erfahrung.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben bereits bewiesen, dass gemeinsame, positive Erlebnisse die Beziehung stärken. So kann man also noch vielen Beziehungsjahren dem Partner oder der Partnerin garantiert wieder den Kopf verdrehen!

Vor allem Jugendliche, die eine Tanzschule besuchen, erlernen nicht nur die wichtigsten Schrittkombinationen, sondern ganz nebenbei auch ein Mindestmaß an Umgangsformen und wie man mit Stil in der Gesellschaft auftritt. Diese Kenntnisse der gesellschaftlichen Regeln sind zunehmend eine wichtiger Faktor für den Erfolg im Beruf und im Privatleben.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Rein in die Tanzschule und rauf auf das Parkett
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen