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Regisseur Andre de Toth gestorben

Andre de Toth, einer der letzten Hollywood-Regisseure der alten Schule, ist tot. Der aus Ungarn stammende Experte für Western-, Horror- und Action-Filme wurde 89 Jahre alt.

Nach einem Bericht des Fachblatts „Variety“ starb de Toth bereits am vergangenen Sonntag in seinem Haus in Burbank (Kalifornien).

De Toth kam in Mako (heutiges Ungarn) als Sohn eines Ingenieurs zur Welt. Er war einer von vielen europäischen Regisseuren, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in die USA kamen. De Toth, der mehrere Sprachen beherrschte und auch ein begabter Maler und Bildhauer war, gab sein Regiedebüt in seinem Heimatland 1939. In Hollywood war er zunächst zweiter Regisseur bei Alexander Kordas Produktionen „Der Dieb von Bagdad“ (1940) und „Das Dschungelbuch“ (1942).

Bald wurde er aber künstlerisch sein eigener Herr. Er arbeitete mit vielen Stars wie Merle Oberon, Joel McCrea, Barbara Stanwyck, David Niven oder Richard Widmark zusammen. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Die Farm der Gehetzten“, „Gegenspionage“, „Zwischen zwei Feuern“, „Teufel im Nacken“ und „Kabinett des Professor Bondi“.

Ausgesprochene Pionierarbeit leistete der Experte des „schwarzen“ Films 1953 mit dem ersten 3-D-Streifen eines bedeutenden Studios, „Kabinett des Professor Bondi“ („House of Wax“) mit Vincent Price. Das Besondere: Weil er nur ein Auge hatte, konnte er selbst den 3-D- Effekt nicht wahrnehmen. Das Geburtsjahr Toths ist nicht ganz sicher zu bestimmen, es wird in unterschiedlichen Quellen mit 1912 und 1913 angegeben.

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