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Rechtsstreit um Klimt-Bilder geht weiter

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US-Höchstgericht befasst sich mit sechs Klimt-Bildern, die im Besitz der Republik Österreich sind - eine Nachfahrin der ehemaligen Eigentümerin fordert die Herausgabe der sechs Gemälde.

Das US-Höchstgericht befasst sich am Mittwoch in einer Anhörung mit dem Rechtsstreit um sechs wertvolle Klimt- Bilder, in dem die Zuständigkeit der US-Gerichte strittig ist. Im Verfahren fordert Klägerin Maria Altmann, eine Nichte von Adele Bloch -Bauer, die Herausgabe der Bilder von der Republik Österreich, die Republik bestreitet die Zuständigkeit.

Die Entscheidung des Höchstgerichts, ob in dem Fall US-Gerichte zuständig sind, wird vermutlich in zwei bis drei Monaten veröffentlicht. In dem Prozess geht es um Rückgabeansprüche von zwei Porträts von Adele Bloch-Bauer und vier Landschaften von Gustav Klimt. Die ersten fünf davon sind im Testament von Adele Bloch-Bauer erwähnt, in dem sie ihren Mann Ferdinand bat, nach seinem Tod die Bilder der Republik Österreich bzw. der Österreichischen Galerie zu schenken.

Der jüdische Industrielle Ferdinand Bloch-Bauer wurde in der NS- Zeit enteignet und musste in die Schweiz flüchten, die Bilder wurden noch zu seinen Lebzeiten von einem von den Nazis eingesetzten „kommissarischen Verwalter“ an das Museum übergeben bzw. verkauft. Ferdinand Bloch-Bauer hatte in seinem Testament seinen Neffen und seine zwei Nichten als Alleinerben eingesetzt. Das dem Zuständigkeitsstreit folgende Gerichtsverfahren soll klären, wer rechtmäßiger Eigentümer der Bilder ist: die Republik Österreich oder die heute 88-jährige Bloch-Bauer-Nichte Altmann.

Redaktion: Bernhard Degen

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