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Rechtsradikale als gewalttätig bekannt

Die rechtsradikale Szene in Frankreich gilt als aktiv und gewalttätig. Der 25-Jährige, der einen Anschlag auf Chirac versucht hat, gehörte rechtsradikalen Gruppen an.

Der 25-jährige Student Maxime Brunerie, der einen Anschlag auf Präsident Jacques Chirac versucht hat, gehörte verschiedenen rechtsradikalen Splittergruppen an, auch der Neo-Nazi-Organisation GUD (Groupe Union Defense). Die GUD wurde 1968 nach dem Verbot der rechtsextremen Organisation „Occident“ als Studentenbewegung gegründet. Ihre Hochburg hat sie in der rechts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät Assas in Paris. In Anspielung auf die Waffen-SS der Nationalsozialisten nennt sie sich auch „Waffen Assas“.

Verbindungen der GUD gibt es zur Nationalen Front (FN) von Jean-Marie Le Pen und auch zur rechtsradikalen Partei MNR seines ehemaligen Stellvertreters Bruno Megret. Der rechtsextreme Le Pen, der bei der Präsidentenwahl überraschend in die zweite Runde kam und von Chirac geschlagen wurde, hatte im Wahlkampf scharf gegen den Präsidenten polemisiert.

Brunerie stand im vergangenen Jahr bei den französischen Kommunalwahlen auf der Liste der MNR. Megret wies jeden Zusammenhang des Attentatsversuchs mit seiner Partei zurück. Die MNR lehne „jede Form von Extremismus und Aktionismus ab“, sagte er. In Veranstaltungen der MNR und Aufmärschen der FN fielen jedoch wiederholt GUD-Mitglieder in ihren schwarzen Uniformen und Flaggen auf. Zusammen mit Skinheads sollen sie auch an Anschlägen auf Ausländer beteiligt gewesen sein.

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