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Real drehte "Clasico" in Unterzahl - 2:1-Sieg dank Ronaldo

Und wieder einmal darf Ronaldo jubeln
Und wieder einmal darf Ronaldo jubeln
Nach 39 Spielen ohne Niederlage ist der spanische Fußball-Meister FC Barcelona wieder einmal als Verlierer vom Platz gegangen. Schuld daran war ausgerechnet der Erzrivale Real Madrid, der den 172. "Clasico" am Samstag in Barcelona mit 2:1 (0:0) gewann. Siegtorschütze war Superstar Cristiano Ronaldo in der 85. Minute, kurz zuvor war sein Mannschaftskollege Sergio Ramos ausgeschlossen worden.


Gerard Pique hatte Barcelona in der 56. Minute nach einem Eckball per Kopf in Führung gebracht, Karim Benzema traf sechs Minuten später per Seitfallzieher zum Ausgleich. Trotz der Niederlage bleibt Titelverteidiger “Barca” sieben Runden vor Ende der Meisterschaft weiter an der Tabellenspitze und liegt nun sechs Punkte vor Atletico Madrid (5:1-Heimsieg gegen Betis Sevilla). Real hat als Tabellen-Dritter sieben Punkte Rückstand.

Die erste Hälfte war vor allem von Kampf geprägt. Barcelona versuchte sich, wie man es von den Katalanen gewohnt ist, mit engmaschigen Ballstafetten langsam vorzutasten, während die Gäste auf ihr Umschaltspiel setzten und auf Lücken in der gegnerischen Abwehr hofften. Die beste Chance hatte Barcas kroatischer Mittelfeld-Maestro Ivan Rakitic in der 20. Minute, als er mit einem flachen Schuss von der Strafraumgrenze an Keylor Navas scheiterte.

Messi hatte mit einem Heber in der 54. Minute die ersten gute Gelegenheit nach Wiederbeginn, Navas reagierte jedoch glänzend. Nach der Führung und dem bald folgenden Ausgleich entwickelte sich ein interessantes und munteres Spiel, in dem Real leicht tonangebend war. Nach einem Kopfballtreffer von Gareth Bale (80.) jubelten die Madrilenen schon über das vermeintliche Führungstor. Weil sich der Waliser aufgestützt hatte, wurde der Treffer jedoch nicht anerkannt.

In der 83. Minute wurde Real-Kapitän Sergio Ramos mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Doch fast im Anschluss nahm Ronaldo nach einer Flanke von Bale den Ball mit der Brust an und verlud Barcelonas chilenischen Torhüter Claudio Bravo aus spitzem Winkel.

Aus dem Sieg für die verstorbene Barca-Legende Johan Cruyff, den die aktuelle Mannschaft unbedingt erringen wollte, wurde also nichts. Besonders war der Erfolg aber für Zinedine Zidane. Der Franzose ist der erste Real-Trainer seit Bernd Schuster 2007, dem es gelang, seinen ersten “Clasico” an der Seitenlinie zu gewinnen.

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