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"Real Deal!"-Festival im WUK: Performancekünste und Club Kultur

Was passiert, wenn das Bedürfnis nach Kultur verloren geht? Dieser Frage nimmt sich "Real Deal!" an.
Was passiert, wenn das Bedürfnis nach Kultur verloren geht? Dieser Frage nimmt sich "Real Deal!" an. ©Michael Guerrero
Was passiert, wenn das Bedürfnis nach Kultur verloren geht? Dieser Frage nimmt sich "Real Deal!" an. "Keine Kritik an bestehenden Verhältnissen, sondern andere Verhältnisse" - das hat sich ein zweitägiges Festival, das am Freitag und Samstag im Wiener WUK stattfindet, programmatisch vorgenommen.

“Real Deal!” will als Festival für “postspekulative Kultur” nicht mit den vorgegebenen Verhältnissen spielen, sondern “die Realität selbst neu denken” und will dabei “keine Kunden, sondern Komplizen”.

Das in Koproduktion von donaufestival und WUK zusammengestellte Programm “”remixt Performancekünste und Club Kultur: ein Karneval der diplomierten Zuschauer, ein Mantra für Unbefriedigte, eine Pre-formance für ein neues Zeitalter, eine Turbospekulation”, tönt die Vorankündigung. Die federführende Gruppe God’s Entertainment werde dabei zusammen mit Gästen “analysieren, psychedelisieren, dekonstruieren und theatralisieren”.

Künstler bei “Real Deal!” im WUK

Eingeladen sind u.a. der holländische Komponist, Dichter und Klangpoet Jaap Blonk, die New Yorker Performance-Künstlerin Ann Liv Young mit ihrer “Mermaid Show” oder die 21-jährige Engländerin Melesha O’Garro, die als Lady Leshurr mit “quirligen Beats und Lyrics in Ultraschall-Geschwindigkeit” für “aufregende Unruhe” sorgen soll.

Christina Kubisch lädt zu “Electrical Walks”, Stadtspaziergängen, bei denen mit speziellen Kopfhörern die Klänge ober- und unterirdischer elektrischer Stromfelder “nicht unterdrückt, sondern im Gegenteil bewusst verstärkt und hörbar gemacht” werden sollen. Auch geheimagentur, Shrack!, The Bug, Ventil, Billy Roisz sollen für starke Musik und aufregende Auftritte zwischen allen Genres sorgen.

Infos und Tickets hier.

(APA/Red.)

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