RB-Sportdirektor Rangnick forderte Reaktion auf WAC-Pleite

RB-Sportdirektor nicht zufrieden mit letzten Ergebnissen
RB-Sportdirektor nicht zufrieden mit letzten Ergebnissen
Mit zwei Niederlagen in drei Spielen ist Red Bull Salzburg in die Länderspiel-Pause der Fußball-Bundesliga gegangen. Das entspricht nicht seinen Erwartungen, machte Ralf Rangnick am Donnerstag klar. Der Sportdirektor fordert vor der "richtungsweisenden Woche" mit Spielen gegen die Austria (Samstag zu Hause) und bei Rapid (12. April) sowie dem Cup-Viertelfinale am Mittwoch in Altach eine Reaktion.


Salzburg führt die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung auf Rapid und Altach an, hat aber mit den Niederlagen gegen Altach (0:1) und den WAC (2:3) einen größeren Polster verspielt. Mit den drei Spielen innerhalb von acht Tagen wollen die Roten Bullen nun wieder in die Erfolgsspur finden.

“Das ist eine ganz wichtige Woche für uns. Nach der Niederlage beim WAC, die wir so nicht am Plan hatten, ist es enorm wichtig, dass wir gegen die Austria gewinnen. Gegen Altach haben wir die letzten zwei Spiele verloren, es ist an der Zeit, die Verhältnisse wieder gerade zu rücken. Dann kommt auswärts Rapid. In dieser Woche werden die Weichen gestellt”, erklärte Rangnick.

Dem Deutschen liegt vor allem noch die Niederlage gegen WAC im Magen, als sein Team durch Gegentreffer kurz vor der Pause und in der Nachspielzeit eine 2:1-Führung verspielte. “Wenn du so ein Spiel wie in Wolfsberg spielst, muss jetzt eine deutliche Steigerung kommen. Mit unserer Mannschaft müssen wir in all diese Spiele reingehen mit dem Bewusstsein, dass wir diese Spiele gewinnen”, sagte Rangnick. Dass die Austria im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Andreas Ogris hoch motiviert nach Salzburg reisen wird, ändere nichts an diesen Vorgaben.

Die Voraussetzungen sind für Rangnick jedenfalls vorhanden, allerdings fordert er ebenso wie Trainer Adi Hütter mehr Konzentration ein. “Wer die Mannschaft über 70 Minuten gegen Villarreal (im Europacup) gesehen hat, weiß, was die Mannschaft imstande ist zu leisten. Wenn ein Gegner wie Wolfsberg drei Tore erzielt, zeigt das, dass wir es uns ausschließlich selbst zuzuschreiben haben. Wir waren einfach fahrlässig an diesem Tag, dann bekommst du gegen jeden Gegner Probleme. Das muss sich ändern”, stellte er unmissverständlich fest.

Vor allem die zu vielen Gegentreffer und die gegenüber der vergangenen Saison “deutlich schlechtere Heimbilanz” gefallen Rangnick gar nicht. Denn Salzburg hat mit 34 Gegentreffern mehr als Rapid (29), Altach, WAC (beide 30) und Sturm Graz (31) erhalten. “Wir kassieren zu viele Tore, das muss schnellstmöglich abgestellt werden”, sagte er daher. Mit vier Niederlagen in der Red Bull Arena ist Salzburg auch in der Heimtabelle (25 Punkte) nur auf Rang drei hinter Altach (29) und Rapid (26).

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