RB Salzburg gegen SK Rapid Wien - Die Stimmen zum Spiel der 4. Runde

Die Spieler des SK Rapid Wien feiern den 2:0 Sieg über Salzburg.
Die Spieler des SK Rapid Wien feiern den 2:0 Sieg über Salzburg. ©APA
Im Schlagerspiel der 4. Bundesligarunde traf der SK Rapid Wien auswärts auf Red Bull Salzburg. Die Hütteldorfer setzten sich verdient mit 0:2 (0:1) durch und feierten den ersten Sieg in Salzburg seit dem 7:0 am 23. März 2008.

In einer hart umkämpften Partie fehlten zwar in der ersten Halbzeit die spielerischen Akzente, doch war der SK Rapid Wien die aggressivere und aktivere Mannschaft mit mehr Ballbesitz und auch in der Defensive zeigten die Wiener eine starke Leistung. Die Führung in der 26. Minute hatten die Rapidler dem Salzburger Goalie Walke zu verdanken, der einen Aufsetzer von Hofmann nach vorne abprallen ließ und Deni Alar netzte trocken ein. Auch nach dem Seitenwechsel enttäuschten die Salzburger mit ihrer Leistung und Rapid kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Bullen und Hofmann setzte einen Schuss vom 16er an die Latte. Der eingewechselte Grozurek machte zu Beginn der Rapidviertelstunde den Sack zu. Nach einer sehenswerten Einzelaktion schoss er zum 2:0 für den SK Rapid Wien ein. Salzburg hätte in der 81. Minute durch einen Elfmeter noch einmal herankommen können, doch Soriano schoss den Ball weit über das Tor der Hütteldorfer. (ausführlicher Spielbericht)

Die Stimmen zum Sieg von Rapid Wien

Peter Schöttel, der Trainer von Rapid zum Spiel: “Entscheidend war, dass ich die Mannschaft erfrischen konnte und diese Spieler haben auch meine Erwartungen erfüllt. Der Rest hat sich super drübergerettet. Wichtig war im Gegensatz zum Derby, dass wir 1:0 in Führung gegangen sind, dadurch haben wir Sicherheit gewonnen. Erst nach der Einwechslung von Maierhofer waren wir nicht mehr so im Spiel. Ich habe nur einmal Bedenken gehabt, wenn der Elfmeter reingegangen wäre, aber es wäre ungerecht gewesen. Nach dem Elfmeter war mir klar, dass uns Salzburg kein Tor mehr schießt.”

Roger Schmidt, der Trainer von Slazburg: “Wir haben mit dem Ball und gegen den Ball nicht das gespielt, was wir spielen wollten. Von einem Spielfluss war nichts zu sehen. Das 0:1 darf nicht sein, das war ein Tor aus dem nichts. Wir haben im Prinzip alles vermissen lassen, kein Spieler hat die Initiative ergriffen, es hat sich jeder auf den anderen verlassen. Wir müssen uns jetzt alle hinterfragen, auch ich selbst, wie ich mit den Spielern umzugehen habe. Vielleicht geht es ihnen hier in Salzburg zu gut.”

Der Salzburger Tormann Alexander Walke zum Bundesligaspiel: “Wir konnten in keiner Phase des Spiels das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Das 0:1 nehme ich auf meine Kappe.”

Steffen Hofmann, der Kaptiän vom SK Rapid Wien: “Dieser Sieg schmeckt sehr süß. Es freut mich natürlich sehr, hier zu gewinnen, aber auch hier gibt es nur drei Punkte.”

Deni Alar, der Torschütze zur Führung: “Wir haben auf die Derby-Niederlage eine super Reaktion gezeigt.”

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