RB Juniors siegten im letzten "Heimspiel"

Die Salzburger Red Bull Juniors haben gegen den SC/ESV Parndorf einen 3:0-Heimsieg eingefahren und sich damit wohl aller Abstiegssorgen entledigt.

Im letzten “echten Heimspiel” (für die abschließenden drei Saison-Heimpartien weicht man nach Schwanenstadt aus) sorgten Öbster, Mattes und Vujic für die Tore. Damit liegen die Salzburger nun zehn Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, den die Burgenländer besetzen. Parndorfs “Trainereffekt” mit Neo-Coach Hans Dihanich trug keine weiteren Früchte. Durch die Niederlage versäumte man es an den Leobenern, die ebenfalls verloren, vorbeizuziehen.

Red-Bulls-Trainer Lars Söndergaard zog die Konsequenzen aus der 1:2-Niederlage beim FC Lustenau am vergangenen Wochenende: Erstmals 2008 beorderte er Goalie Schober statt Planer zwischen die Pfosten, Stürmer Witteween stand gegen die Burgenländer nicht einmal im Kader. Bei den Parndorfern, die zuletzt bei der Premiere von Coach Hans Dihanich 3:0 gegen die Austria Amateure gewonnen hatten, ersetzte Novak im Sturm den gesperrten Jailson.

Mit sechs Auswärtspartien vor sich gingen die “Jungbullen” entsprechend engagiert in ihr letztes echtes Saison-Heimspiel. So tat sich vor allem Mattes im linken Mittelfeld der Red Bulls in der ersten Hälfte hervor. Zweimal flankte er auf Kitzbichler, doch der Routinier setzte den Ball über bzw. neben das Tor (18., 25.). Salzburg war drückend überlegen, aber im Abschluss zu harmlos. Das sollte sich nach der Pause ändern. Nach einer Hereingabe von Prenn säbelte Walch noch über den Ball, doch Öbster fasste sich ein Herz und knallte den Ball aus zehn Metern zum 1:0 ins Netz (60.).

Parndorfs Novak hatte auf der Gegenseite Pech, als er nach einem Eckball an die Stange köpfte und im Anschluss Ilsanker auf der Linie rettete (66.). Doch dann ließ Winsauer einen Querpass von Acar im Mittelfeld durch, Mattes kam an den Ball, lief noch ein paar Schritte und erzielte in der 74. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0. In der Schlussphase machten die Hausherren trotz eines Stangenschusses von Felfernig (82.) den Sack endgültig zu: Vujic schlenzte den Ball nach Zusammenspiel mit Öbster von der Strafraumgrenze zum 3:0 ins linke Eck (83.).

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