Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Razzia im Wiener Ernst-Kirchweger-Haus

Symbolfoto |&copy APA
Symbolfoto |&copy APA
Das Ernst-Kirchweger-Haus in Wien, Heimstatt der linken antifaschistischen Szene und der Zeitschrift „Tatblatt“, war am Dienstag, Ziel einer Razzia.

Keineswegs habe es sich dabei um den Versuch einer Räumung gehalten, betonte ein Magistratssprecher. Das Haus gehört der KPÖ, die angesichts ihrer Finanznöte zuletzt auf der Suche nach einem Käufer für die Immobilie war.


Es sei um die Einhaltung von sicherheits- und feuerpolizeilichen Vorschriften gegangen, so der Sprecher, auch nach Suchtgift habe man gesucht. Gefunden habe die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) mit ihren Suchtgifthunden in dieser Hinsicht allerdings nichts. Es sei zu drei fremdenpolizeilichen Beanstandungen gekommen, die Überprüfung der Meldedaten der Bewohner habe dagegen nichts ergeben.

Enfernt habe man eine illegal eingebaute Tür im ersten Stock, einen weiteren „Verbau“ im dritten Stock sowie auf einige illegale Ablagerungen. Der Magistratssprecher kündigte an, dass die Behörden auch künftig Nachschau in dem Haus halten würden.

Bei der KPÖ betonte ein Sprecher, dass er von dem Einsatz erst durch die Anfrage der APA erfahren habe. Das seit 1990 von verschiedenen Gruppen besetzte Haus in Wien-Favoriten sei weiter im Besitz der Partei, die „Besetzer“ seien mit Mietverträgen zum symbolischen Preis von einem Schilling pro Jahr ausgestattet. Man habe Verkaufsüberlegungen angestellt, herausgekommen sei bisher aber noch nichts.

Redaktion: Michael Grim

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Razzia im Wiener Ernst-Kirchweger-Haus
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen