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Razzia im Stuwerviertel

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Rund 30 Bars und Videotheken im 2. Bezirk wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag überprüft. Ergebnis: 25 Schwarzarbeiter, fünf vertellte Notausgänge und mangelnde Hygiene in den Küchen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat es in der Leopoldstädter Rotlichtszene eine umfangreiche konzertierte Kontrolle durch Magistrat, Finanzverwaltung und Polizei gegeben. 25 illegal beschäftigte Köche, Kellner und Tänzerinnen wurden angetroffen, in fünf Bars verstellte zumeist Gerümpel Fluchtwege und Notausgänge.

Bei fast allen Betrieben beanstandeten die Mitarbeiter der Finanz die mangelhaften Aufzeichnungen über Lohnabgaben und Zahlungen der Umsatzsteuer. Mitarbeiter des Marktamtes schrieben 15 Anzeigen, vor allem wegen Hygienemängel in den Küchen der Gastronomiebetriebe, in sechs Fällen verstießen Wirte und Videotheken – Besitzer gegen die Gewerbeordnung.

Sondereinheit Wega überprüfte angebliches Drogen-Lokal

In einem Lokal in der Taborstraße gestaltete sich nach Polizeiangaben die Kontrolle als äußerst problematisch. Da dort bereits mehrmals Drogen vorgefunden wurden und sich einige Gäste lautstark über die Überprüfung beschwerten, rückten zwei Wega- Trupps aus. Die Überprüfung des Lokals ergab schließlich keine wesentlichen Beanstandungen, auch Suchtgift wurde nicht gefunden.

Das Büro für Sofortmaßnahmen ( MDKS – Magistratsdirektion – Krisenmanagement und Dezernat für Sofortmaßnahmen ), das die Aktion im 2. Bezirk geleitet hat, kündigte eine Fortsetzung der Schwerpunktaktionen in der Leopoldstadt an. Die Kontrollen waren erforderlich, weil sich Bezirksbewohner bei Bezirksvorsteher Gerhard Kubik besonders über illegale Prostitution, und da vor allem in Videotheken beschwert hatten.

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