Rausschmiss für FPÖ-Vizebürgermeister Gudenus: "Club X" verweigerte Service

Kein gern gesehener Gast im "Club X": Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Gudenus
Kein gern gesehener Gast im "Club X": Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Gudenus ©APA/Robert Jäger (Sujet)
Ein Lokalverweis mit den Worten "Sie werden hier nicht bedient": Das Wiener Szenelokal "Club X" verweigerte dem Wiener FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus und seiner Begleitung aus der Partei die Bedienung.
Lokal schickt Hofer-Wähler weiter
Erster FPÖ-Vizebürgermeister

Gudenus wollte vergangenen Mittwoch nach einem Online-Bericht des Nachrichtenmagazins “profil” mit seiner Freundin und FPÖ-Parteikollegen in dem Lokal essen. Statt der Karte gab es aber vom Kellner nur ein “Sie werden hier nicht bedient”.

Vizebürgermeister Gudenus zum Rausschmiss: “Keine Stellungnahme”

Gudenus und seine Tischgesellschaft zogen darauf hin ab und verließen das Lokal. Der Wiener Vizebürgermeister wollte zu dem Vorfall “keine Stellungnahme” abgeben. Seine Freundin erklärte zunächst via Facebook, dass in Wien anscheinend so ziemlich alles außer anderen politischen Meinungen toleriert werde, inzwischen ist der Eintrag nicht mehr einsehbar.

Lokalbetreiber Sammy Zayed vom “Club X” bestätigt Vorfall

“Club X”-Betreiber Sammy Zayed bestätigte gegenüber “profil” den Rausschmiss: “Ich bin Österreicher mit Migrationshintergrund. Der Club steht für Weltoffenheit und Respekt. In diesem Wertekonstrukt geht sich der Herr Gudenus nicht aus.” Vor zwei Jahren habe man auch schon FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache nach draußen komplimentiert. Zayed will an seiner “door policy” jedenfalls festhalten. “Das ist die Clubpolitik, das ist unser Hausrecht”, so der “Club X”-Betreiber.

Auf der Facebook-Seite des “Club X” häuften sich nach Bekanntwerden des Vorfalls mit FPÖ-Vizebürgermeister Gudenus die Reaktionen – sowohl zustimmender als auch empörter Natur.

(apa/red)

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