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Raupen schädigen Wiener Gärten

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Auch heuer plagen tausende Raupen die Wälder und Gärten in Wien und Umgebung. Knospen, Blätter und Früchte werden von den Schmetterlingslarven gefressen, zum Teil wurde sogar Kahlfraß beobachtet, stellte die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES, fest.

Schon ein paar Jahre hintereinander käme es zu einem Massenauftreten in Wien und Teilen Niederösterreichs, so AGES.

Die Raupen gehören zu den unterschiedlichsten Schmetterlingsarten, darunter Spanner, Spinner und Wickler. Gemeinsam ist allen Arten, dass sie an verschiedenen Wirtspflanzen fressen können und nicht auf bestimmte Baumarten angewiesen sind.

Wer gegen die Raupen vorgehen will, muss sich laut AGES noch gedulden. Sieht man nämlich schon die Fressschäden, sei es für eine erfolgreiche Bekämpfung bereits zu spät. Dann seien die Raupen schon zu groß und widerstandsfähig, oder sie verpuppen sich bereits im Boden. Allenfalls könne man Nester von Arten wie Gespinstmotten entfernen.

Will man sich im kommenden Jahr vor einer Raupenplage schützen, sollte man im Herbst beginnen. So könne man etwa so genannte Raupenleimringe verwenden. Arten, die den Baumstamm hinaufkriechen müssen, werden durch diese Ringe aufgehalten. Möglich sei auch eine Bekämpfung während des Austriebs der Bäume im Frühjahr. Mit Paraffin-Präparaten können Eier von Schmetterlingen erfolgreich bekämpft werden.

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