Raubserie: Zwei Banken und ein Postamt überfallen

Schon wieder Raubserie in Wien: Zwei Banken und ein Postamt sind am Freitag überfallen worden - zwei Mal mussten die bzw. der Täter ohne Beute abziehen, ein Mal flüchtete ein Duo mit einer eher niedrigen Summe an Bargeld.

Der erste Coup ereignete sich kurz nach 9.00 Uhr in Wien-Landstraße. Zwei komplett schwarz gekleidete und mit schwarzen Wollhauben maskierte Männer überfielen die Filiale der Erste-Bank in der Hainburger Straße 66 Ecke Kardinal-Nagl-Platz. Einer der Kriminellen bedrohte die Anwesenden mit einer Pistole, sein Komplize, der ein Plastiksackerl mitgebracht hat, versuchte sich selbst zu bedienen.

Dem Räuber, der es auf große Scheine abgesehen hatte und Kleingeld ignorierte, gelang es allerdings nicht, die Kassenladen zu öffnen, berichtete Dr. Hannes Scherz, stellvertretender Leiter der Kriminaldirektion (KD) 1. Das Duo wurde immer nervöser und brach den Überfall schließlich ab. Die Männer – etwa Mitte 20, 1,70 Meter groß und vermutlich Osteuropäer – flüchteten ohne Beute.

Überfall auf Postamt

Nur wenige Minuten später wurde die Polizei zu einem Überfall auf das Postamt in der Eichenstraße 50 in Meidling gerufen. Dort waren gegen 9.20 Uhr ebenfalls zwei mit einer Pistole bewaffnete Männer aufgetaucht. Sie bedrohten einen Kassier, der ihnen eine „niedrige Summe“ aushändigte, sagte Scherz. Einer sprach Wiener Dialekt, sein Komplize angeblich Englisch.

Ein Angestellter verfolgte das Duo. Er sah, wie die Räuber ein paar Gassen von dem Amt entfernt in einen dunklen BMW der Serie 7 stiegen. Das Auto fuhr in Richtung Gürtel davon.

Überfall auf BAWAG

Gescheitert ist auch ein zweiter Banküberfall. Wie die Bundespolizeidirektion mitteilte, musste ein Täter gegen 10.45 Uhr ohne Geld aus der Filiale der BAWAG auf dem Franz-Jonas-Platz 8 in Floridsdorf fluchten. Nähere Einzelheiten gab es dazu vorerst nicht.

Redaktion: Magdalena Zotti

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