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Rat auf Draht: Drei Anrufer pro Tag mit Suizidgedanken

Jeder dritte Anrufer bei Rat auf Draht hat Suizidgedanken.
Jeder dritte Anrufer bei Rat auf Draht hat Suizidgedanken. ©pixabay.com
Am 10. September ist Welttag der Suizidprävention. Auch für Österreich ein wichtiger Tag. Denn die Zahl der Anrufe bei Rat auf Draht  zum Thema Suizid ist drastisch gestiegen.

Birgit Satke, Leiterin von Rat auf Draht, betont die Bedeutung des Welttags der Suizidprävention, da “”viele junge Menschen mit Suizidgedanken kämpfen – auch in Österreich”.

2017 ist die Zahl der Beratungen für Kinder und Jugendliche zum Thema Suizid um mehr als 54 Prozent gestiegen. Pro Tag sind das im Schnitt drei Anrufer. Auch im ersten Halbjahr 2018 hat sich dieser Trend fortgesetzt.

Leistungsdruck, familiäre Probleme und Mobbing sind häufige Gründe

Die Gründe für die Suizidgedanken sind vielfältig. Vorne dabei ist der Druck, der auf Kinder und Jugendliche ausgeübt wird. Das beinhaltet Leistungsdruck in der Schule, aber auch familiäre Problem und traumatische Ereignisse.

Auch (Cyber)mobbing zählt zu den Gründen. Zuletzt wurde ein tragischer Fall in den USA bekannt. Ein Neunjähriger outete sich als homosexuell, worauf er von seinen Mitschülern massiv gemobbt worden sein soll. Er nahm sich daraufhin das Leben.

Vertrauensaufbau wichtig

“Oft dauert es eine Weile, bis Jugendliche dazu bereit sind, über ihre Suizidgedanken zu sprechen”, sagt Satke. Vielmals werden bei den Telefonaten schulische Probleme vorgeschoben. Erst im Zuge eines längeren Beratungsgesprächs stelle sich heraus, dass ein Anrufer Suizidgedanken habe.

Rat auf Draht ist rund um die Uhr sieben Tage pro Woche erreichbar. Ziel ist es, gemeinsam so schnell wie möglich eine Entlastung für den Anrufer zu finden. Oft kann dies das Finden einer Vertrauensperson im direkten Umfeld sein. Auch vermittelt Rat auf Draht bei Bedarf an Krisenzentren und andere Einrichtungen weiter.

(Red)

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