Rapids Europa-League-Traum endete mit Enttäuschung

Die beste Unterstützung half nichts
Die beste Unterstützung half nichts ©APA (Pfarrhofer)
Nach dem rauschenden Auftakt in die Europa League hat bei Rapid spätestens seit Mittwoch die große Ernüchterung Einzug gehalten. Mit dem 0:2 in Hamburg gegen den HSV sind eine Runde vor Ende der Gruppenphase die letzten Aufstiegshoffnungen dahin - und das, obwohl die Hütteldorfer in den ersten zwei Partien vier Punkte ergattert hatten. Der HSV und Hapoel Tel Aviv stehen als Aufsteiger fest.
Bilder: HSV - Rapid 2:0

“Wir waren richtig schlecht”, meinte Helge Payer. “Der HSV war am Anfang völlig verunsichert, aber wir haben das nicht erkannt. Wir haben eine große Chance vergeben”, ärgerte sich der Tormann. Als mögliche Erklärung nannte Payer die große Belastung der vergangenen Tage. “Wir haben innerhalb von elf Tagen vier Spitzenspiele (Anm.: gegen Austria, Sturm, Salzburg und HSV) gehabt, vielleicht hat jetzt die nötige Frische gefehlt.” Immerhin habe die Mannschaft in den ersten beiden Partien aufgezeigt, “aber das bringt auch nicht viel, wenn man dann von Hapoel zweimal vorgeführt wird”.

Für Peter Pacult war das 0:1 in der 47. Minute entscheidend. Interessant wäre es laut Pacult eventuell noch geworden, hätte der Schiedsrichter nach einer knappen Stunde bei einer Attacke von Frank Rost an Nikica Jelavic auf den Punkt gezeigt. “Das war ein klarer Elfer. Vielleicht hätten wir es dann noch einmal spannend gemacht, doch im Endeffekt müssen wir froh sein, nicht höher verloren zu haben. Die Niederlage war völlig verdient.”

Die Enttäuschung über den verpassten Einzug ins Sechzehntelfinale war beim 50-Jährigen spürbar. “Wir haben uns in der Europa League gut präsentiert, doch unterm Strich hat ein bisschen etwas gefehlt”, lautete das Resümee von Pacult”. Die abschließende Partie im Happel-Stadion gegen Celtic hat nur noch statistischen Wert, mit einem Sieg könnten die Wiener wenigstens die Rote Laterne noch an die Schotten abgeben. “Wir sind es den Fans schuldig, dass wir gegen Celtic ein gutes Spiel abliefern, denn wir wollen uns für die fantastische Unterstützung in diesem Jahr bedanken”, erklärte Pacult unter anderem mit Blick auf die über 7.000 nach Hamburg mitgereisten Anhänger.

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