Rapid Wien verspielt Sieg gegen LASK Linz

Rapid ging früh in Führung und kassierte einen späten Ausgleichstreffer.
Rapid ging früh in Führung und kassierte einen späten Ausgleichstreffer. ©APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER
Rapid Wien konnte auch im zweiten Saisonsspiel der Bundesliga keinen Sieg für sich verzeichnen. Gegen den LASK ging man zwar früh in Führung, musste aber auch ein spätes Gegentor hinnehmen.
LASK Linz gegen Rapid Wien

Rapid hat im zweiten Anlauf in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga erstmals angeschrieben. Die Hütteldorfer trennten sich am Samstag im Schlager beim LASK in Pasching leistungsgerecht mit 1:1 und holten nach den beiden 0:2-Niederlagen gegen Hartberg und Sparta Prag samt Out in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League zumindest wieder einmal einen Punkt. Nach dem Führungstor von Taxiarchis Fountas (8.) sorgte LASK-Stürmer Alexander Schmidt (79.) für den Ausgleich.

Erst 2. Remis von Rapid gegen LASK

Rapid baute die ungeschlagene Serie gegen die Linzer auf mittlerweile acht Partien aus, dabei gab es neben sechs Siegen auch zwei Remis. Die Generalprobe vor dem Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Anorthosis Famagusta am Donnerstag (20.30 Uhr) wurde damit nicht verpatzt. Und das nur drei Tage nach der großen Enttäuschung in Tschechien. Die Linzer halten nach dem 1:0-Auftaktsieg bei Altach als ungeschlagenes Team bei vier Zählern.

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer nahm gegenüber dem Gastspiel in Tschechien nur zwei Änderungen vor. Der wieder voll fitte Christoph Knasmüllner ersetzte Marco Grüll, zudem bekam Thorsten Schick gegenüber Kelvin Arase den Vorzug. Der Auftritt war dann einer der besseren Sorte, die Wiener wirkten von Start weg sehr abgeklärt und kamen mit gutem Umschaltspiel schon sehr früh zum Führungstreffer. Bei einem weiten Ball von Ersatzkapitän Filip Stojkovic verschätzte sich Dario Maresic gehörig, weshalb dieser von Kara überlaufen wurde, und der bediente Fountas mit der Ferse ideal. Den Ball im leeren Tor zu versenken, war für den Griechen nur Formsache. Der einzige Torschuss Rapids vor der Pause führte zum Erfolg.

LASK mit mehr Ballbesitz

Der LASK hatte zwar mehr Ballbesitz, da die Gäste den Hausherren das Spiel überließen, es fehlten allerdings in der Offensive die Ideen. Einzige gefährliche Aktion in der ersten Hälfte war ein Freistoß von Thomas Goiginger, der in der Mitte keinen Abnehmer fand. Husein Balic verfehlte das Leder nur sehr knapp (28.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben Großchancen vorerst wieder Mangelware, insgesamt war aber mehr Tempo und Spannung in der Partie. Nach einer Schick-Ecke köpfelte Leo Greiml an die Oberkante der Latte (61.). Auf der anderen Seite musste Goalie Richard Strebinger sein Team bei einem Abschluss von Rene Renner ins kurze Eck vor dem Ausgleich bewahren (64.).

LASK wurde mit der Zeit stärker

Je länger die Partei dauerte, umso mehr nahm der Druck der Schützlinge von Coach Dominik Thalhammer zu. Bei einer Michorl-Hereingabe konnte Strebinger noch klären (77.), zwei Minuten später kullerte der Ball aber im Netz. Nach einer Flecker-Hereingabe setzte sich Schmidt im Zweikampf mit Greiml durch, und Rapids Tormann konnte nicht mehr entscheidend abwehren.

Beide Teams wollten sich damit nicht begnügen, agierten im Finish mit offenem Visier. Näher dran am Sieg war Rapid, "Joker" Grüll zielte allerdings knapp am Tor vorbei (91.). In der 94. Minute hatte Rapid aber auch Glück, dass bei einem Zweikampf von Arase mit Karamoko im Strafraum kein Elfmeter gepfiffen wurde. So nahmen die drei Pflichtspiele sieglosen Wiener den ersten Saisonpunkt entgegen. Daneben gab es durch das Comeback des früher als gedacht fit gewordenen Srdjan Grahovac in der 65. Minute mit Nasenmaske weitere gute Nachrichten. Mittelfeldspieler Benjamin Kanuric kam im Finish zu seinem Ligadebüt.

(APA/red)

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