Rapid Wien gegen Wacker Innsbruck: Die Stimmen zum Spiel

Rapid-Trainer Goran Djuricin sieht noch Luft nach oben für die Hütteldorfer.
Rapid-Trainer Goran Djuricin sieht noch Luft nach oben für die Hütteldorfer. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Nach einem glücklichen 2:1-Heimsieg gegen Wacker Innsbruck konnte Rapid Wien den ersten Heimerfolg in der Bundesliga feiern. Laut Rapid Trainer Goran Djuricin sei aber noch Luft nach oben.
Rapid mit 2:1-Sieg über Wacker

Rapid Wien startete gut in die erste Hälfte und konnte gegen Aufsteiger Innsbruck noch vor der Halbzeit in Führung gehen. Mit etwas Glück blieb es bei einer Führung, denn die Tiroler verpassten mehrmals die Chance zum Ausgleich. An der Chancenverwertung müssen aber auch die Hütteldorfer noch arbeiten.

Rapid Wien stellte auf fünf Positionen um

Goran Djuricin (Rapid-Trainer): “In der ersten Hälfte haben wir das Spiel total dominiert. Wir hatten richtig viele Aktionen in der Box, aber der letzte Pass ist nie angekommen. So viele Fehlpässe – das können wir uns in Zukunft nicht leisten. Wir müssen viel mehr Ruhe ausstrahlen in gewissen Phasen des Spiels. Die Spieler, die rotiert wurden, haben eine passable Leistung abgeliefert. Ich war aber nicht mit allem zufrieden heute. Mit so vielen Chancen kann man eigentlich zwei Spiele gewinnen. Wir haben auch viele Chancen zugelassen, darüber müssen wir sprechen.”

Deni Alar (Rapid-Torschütze): “Wir haben phasenweise ganz gut Fußball gespielt, phasenweise auch nicht so gut. Da haben wir auch Glück gebraucht. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert bleiben. Am Schluss müssen wir zwei, drei Tore machen. Ich weiß nicht, was wir da aufgeführt haben. Das war ein bisschen zu fahrlässig. Da haben wir es unnötig spannend gemacht. Es ist Zeit geworden, dass ich wieder einmal ein Tor schieße. Aber das Wichtigste ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.”

Wacker sammelte Mut

Karl Daxbacher (Wacker-Trainer): “Ich denke, wir haben ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert. Wir haben es aber nicht geschafft, die Schwächen von Rapid auszunutzen. Da waren ja einige vorhanden. Es wiederholt sich im Moment. Wir haben viele Torchancen, die nicht genutzt werden. Es ist natürlich enttäuschend, wenn man dann nicht belohnt wird. Man hat nichts davon, wenn man immer als Verlierer dasteht, aber es gibt Mut für die nächsten Spiele. Man kann nicht unbedingt erwarten, dass man bei Rapid gewinnt. Aber so abwegig war es in diesem Spiel gar nicht.”

(APA/red)

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