Rapid Wien gegen TSG Tirol: Die Stimmen zum Spiel

Rapid kam gegen Wattens nicht an den Ball.
Rapid kam gegen Wattens nicht an den Ball. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die zweite Blamage hintereinander traute Rapid Wien beim Spiel gegen TSG Tirol seinen Fans zu. Diesmal kommt Kritik auch von Coach Dietmar Kühbauer.
Klatsche gegen Tirol

In der Europa League ausgeschieden, in der Fußball-Bundesliga auf Rang vier zurückgefallen: Rapid hat in den vergangenen Tagen gleich zwei bittere Rückschläge hinnehmen müssen. Beim Heim-0:3 gegen WSG Tirol am Sonntag offenbarten die Hütteldorfer einmal mehr ihre Anfälligkeit bei Standardsituationen. Statt mit großem Selbstvertrauen reist die Truppe von Coach Dietmar Kühbauer nun mit vielen Problemen im Gepäck zum ÖFB-Cup-Achtelfinal-Schlager bei Titelverteidiger Salzburg.

Rapid-Tormann Gartler von Kritik ausgenommen

In der ersten Hälfte war es wirklich eines von den schlechtesten Spielen, das ich je von uns gesehen habe", betonte Kühbauer. Von seiner Kritik nahm er nur Tormann Paul Gartler aus. "Alle müssen sich an der Nasenspitze nehmen, das war von hinten bis vorne nicht gut genug, wir haben Wattens schalten und walten lassen", meinte der Burgenländer.

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Das Spiel war speziell erste Hälfte genau das, was wir eigentlich nicht wollten. Wir haben wiederum zwei Standardtore gekriegt, wo wir uns dermaßen schlecht verhalten haben, dass ich denke, das kann gar nicht sein. Wir haben nie den Faden für das Spiel gefunden, hinten sehr verhalten gespielt, Fehler gemacht und vorne keine Durchschlagskraft gehabt. Wir haben es in beiden Richtungen nicht so gemacht, wie man es machen muss und Wattens schalten und walten lassen. In der zweiten Hälfte ist es mit der Roten Karte vom 'Stojki' noch schwieriger geworden. Da haben wir aber selbst Möglichkeiten gehabt und das Spiel besser gestaltet. Trotzdem war es insgesamt einfach zu wenig."

"Cooler Auftritt" von Tirol

Thomas Silberberger (Tirol-Trainer): "Ein cooler Auftritt, ein richtiger Traumauftritt. Mit der schnellen Führung im Rücken haben wir uns Rapid hergerichtet. In der ersten Halbzeit waren wir cool. Nach der Pause war uns bewusst, dass Rapid all-in gehen wird. Deshalb haben wir uns vorgenommen, ihnen gleich den Stecker zu ziehen. Sie haben ihn sich dann mit der Roten Karte selbst gezogen. Am Ende hätten wir noch viel höher gewinnen können. Da waren ja einige Umschaltsituationen dabei, zwei Lattenschüsse. Rapid hatte in jeder Hälfte nur eine Chance."

(APA/red)

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