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Rapid Wien gegen Mattersburg: Die Stimmen zum Spiel

Trainer Kühbauer war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.
Trainer Kühbauer war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. ©APA/HANS PUNZ
Nach dem 1:0-Sieg von Rapid Wien gegen Mattersburg konnten die Grün-Weißen in der Liga einmal aufatmen.

Es war dennoch kein Glanzstück, was man beim ersten Liga-Spiel der Rapidler unter Neo-Traier Dietmar Kühbauer auch nicht erwarte n durfte. Die drei Punkte geben den Hütteldorfern dennoch Aufwind, Kühbauer versuchte Ruhe in die Mannschaft zu bringen.

Rapid-Trainer Kühbauer zufrieden

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): “In der ersten Hälfte haben wir ein gutes Spiel gemacht, sind verdient in Führung gegangen, haben es dann aber verabsäumt, das zweite Tor zu machen. So ist es immer sehr eng geblieben. Der Sieg ist für alle – die Mannschaft und den Club – sehr wichtig, weil wir wieder Kontakt nach oben haben. Fazit: Drei Punkte, alles wunderbar. Natürlich war bei der Systemumstellung ein gewisses Risiko dabei, aber das 4-2-3-1 hat zuletzt nicht so geklappt, deswegen mussten wir ein bisschen Risiko nehmen. Man muss einfach variabel sein, das ist uns heute gelungen.”

Klaus Schmidt (Mattersburg-Trainer): “In den ersten 25 Minuten haben wir nicht die richtigen Mittel gegen das System von Rapid gefunden. Da waren wir nicht mutig genug, aus unserer Fünferkette auf die offensiven Mittelfeldspieler von Rapid rauszuattackieren. Wir haben dann umgestellt und sind mit Fortdauer immer besser geworden. Rapid ist in den letzten 15, 20 Minuten in den Seilen gehängt, aber der Ausgleich ist nicht mehr gelungen. Es hat auch ein bisschen das Glück gefehlt.”

Knasmüllner schießt das Siegtor

Christoph Knasmüllner (Rapid-Torschütze): “Wir haben verdient gewonnen. Jetzt geben wir in der Länderspielpause Vollgas und werden hart arbeiten, weil es noch viel zu verbessern gibt.”

Stefan Schwab (Rapid-Kapitän): “Es war ein Sieg ohne Glanzleistung, aber wir haben gekämpft und dagegengehalten, was gegangen ist. Man hat gespürt, dass uns am Schluss die Kräfte ausgegangen sind. Die Systemumstellung hat uns geholfen, dadurch ist es uns gut gelungen, im Zentrum Überzahl zu schaffen. Man hat gesehen, dass der ganze Verein geschlossener aufgetreten ist und eine positive Energie im Stadion war.”

(APA/red)

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