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Rapid Wien gegen Hartberg im ÖFB-Cup-Viertelfinale: "Müssen aufsteigen"

Rapid Wien will am Sonntag gegen den TSV Hartberg gewinnen.
Rapid Wien will am Sonntag gegen den TSV Hartberg gewinnen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Drei Tage nach der EL-Niederlage will Rapid Wien am Sonntag den TSV Hartberg schlagen. Die Hartberger sehen in Rapids "Vorbelastung" aber keinen Vorteil.

Nach dem Zuckerl kommt am Sonntag (17.15 Uhr) die Pflichtaufgabe: Fußball-Rekordmeister Rapid will sich drei Tage nach der 0:1-Europa-League-Niederlage gegen Inter Mailand im ÖFB-Cup-Viertelfinale in Wien gegen den TSV Hartberg keine Blöße geben. “Von der Qualität stehen wir über Hartberg. Wir müssen in die nächste Runde aufsteigen”, nahm Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer seine Kicker in die Pflicht.

Rapid Wien: “Waren in den letzten zwei Jahren knapp dran am Titel”

Da es in der Liga vor dem Frühjahrsstart im Kampf um die Europacup-Plätze nicht gut aussieht, wollen die Hütteldorfer die Chance auf das internationale Geschäft über den Cup wahren. “Wir wissen genau, dass wir auch da die Möglichkeit haben, uns europäisch zu qualifizieren. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns”, bekräftigte Kühbauer. Rapid verlor vergangene Saison in der Vorschlussrunde bei Sturm Graz 2:3 nach Verlängerung, 2017 hatte im Finale Salzburg mit 2:1 das bessere Ende gehabt. “Wir waren in den letzten zwei Jahren knapp dran am Titel. Wir wollen zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale und ich bin sehr optimistisch, dass das gelingen wird”, sagte Kapitän Stefan Schwab.

Der Auftritt in der zweiten Hälfte gegen Inter hat den Wienern Selbstvertrauen gebracht. “Im Grunde genommen war es schön zu sehen, dass wir mit so einer Mannschaft mithalten können. Wir haben auch gesehen, dass wir körperlich gut drauf sind. Die Leistung war okay, auf die können wir aufbauen”, verlautete der 28-Jährige. Am Sonntag erwartet den 32-fachen Meister eine ganz andere Partie. “Diesmal werden wir das Spiel dominieren und sehr viel Ballbesitz haben. Ich gehe davon aus, dass der Gegner nicht groß mitspielen will und auf Konter lauern wird”, vermutete Kühbauer.

Die Gastgeber haben einiges gutzumachen, nachdem es im ersten Ligaduell im Herbst eine herbe 0:3-Niederlage in der Obersteiermark gegeben hatte. “Das hat sehr wehgetan”, erinnerte Kühbauer. Florian Sittsam (9.), Dario Tadic (17.) und Florian Flecker (65.) schossen am 20. Oktober die Tore. “Hartberg hat im Herbst guten Fußball gezeigt. Beim 3:0 haben sie uns mit Kontern erwischt und wir haben schlecht verteidigt. Das darf nicht mehr passieren”, sagte Schwab.

2018 hatte es für Rapid auch immer wieder Probleme an Wochenenden nach europäischen Einsätzen gegeben. “Wir dürfen uns nicht zu viel damit beschäftigen, was in der Vergangenheit passiert ist. Jetzt sind wir gerade frisch aus der Vorbereitung gekommen, da sollte der Rhythmus Donnerstag – Sonntag kein Problem sein”, erläuterte der Mittelfeldspieler.

Rapids Doppelbelastung kein Vorteil für Hartberger

Die Hartberger sehen in Rapids Doppelbelastung keinen Vorteil. “Rapid hat den minimalen Vorteil, ein Pflichtspiel in den Beinen zu haben”, meinte TSV-Coach Markus Schopp. Der Druck liege klar aufseiten der Wiener. “Es geht um richtig viel bei Rapid in den ersten zehn Tagen”, wusste Schopp. Sein Co-Trainer Jürgen Säumel war am Donnerstag im Allianz Stadion, Schopp verfolgte die Partie vor dem TV. “Wir wissen, wie Rapid Fußball spielen möchte. Wir wissen, es wird schwer, aber wir wissen auch, was möglich ist”, schilderte der 44-Jährige.

Kühbauer setzt aufgrund des ausgeglichenen Kaders auf Rotation. “Es wird definitiv rotiert und ich glaube, dass wir dadurch überhaupt keinen Qualitätsverlust haben”, ist der Rapid-Trainer guter Dinge. Auch Spieler, die gegen Inter nicht im Kader aufschienen, wie die Stürmer Deni Alar oder Andrija Pavlovic, dürfen sich Chancen auf die Startformation ausrechnen.

Während die Wiener 14-facher Cup-Sieger sind, kämpfen die Steirer wie im Vorjahr um ihren dritten Halbfinaleinzug der Club-Geschichte. “Für uns beginnt am Sonntag ein richtig spannendes Frühjahr”, sagte Schopp vor einem Duell, das laut seiner Aussage mit dem 3:0 im Herbst nichts zu tun habe. Es ist das erst zweite im Cup nach einem 3:0-Sieg Rapids im Achtelfinale 2010.

Nicht zur Verfügung steht Schopp Liefering-Leihspieler Mohamed Camara, der wegen einer Bänderüberdehnung im Knie zwei bis drei Wochen pausieren muss. Als Ersatzmann für den zu Sturm abgewanderten Ivan Ljubic dürfte Peter Tschernegg gefordert sein. Rapid muss den verletzten Christopher Dibon und Aliou Badji, der auf seine Spielgenehmigung wartet, vorgeben. Bis Freitagmittag waren mehr als 10.000 Karten verkauft, rund 600 Anhänger drücken dem TSV die Daumen.

(APA/Red)

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