Rapid Wien gegen Altach: Die Stimmen zum Spiel

Rapid-Trainer Kühbauer war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden.
Rapid-Trainer Kühbauer war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. ©APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Rapid Wien hat nach dem Aufstieg ins Europacup-Play-off in der Fußball-Bundesliga einen Rückschlag kassiert. Die Wiener unterlagen am Samstag in Altach nach einer bitteren Endphase noch 1:2.
Rapid mit Last-Minute-Niederlage

Die Stimmung von Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer war dementsprechend. "Wenn du eigentlich das Spiel über die gesamte Zeit kontrollierst, die weitaus bessere Mannschaft bist und trotzdem als Verlierer vom Platz gehst, dann ist das ärgerlich", resümierte der Burgenländer. Im Sky-Interview reagierte er gereizt auf Fragen, was sicher auch mit dem verpatzten Saisonstart zu tun hat. In der Liga hatte man nach vier Runden zuletzt in der Saison 1994/95 weniger Punkte auf dem Konto. Damals waren es drei. Zum Vergleich: Vergangene Saison hielt man bei zehn Zählern.

Rapid Wien: "Keine Mannschaft hat diese Belastung gehabt wie wir"

"Wir haben den Ball nicht gut genug gespielt, aber ich denke doch, dass sie das Spiel bis zum 1:1 super unter Kontrolle gehabt haben. Immer zu sagen, wir kommen hierher und hauen alles weg - so ist es nicht", schilderte Kühbauer seine Sicht. Für sein Team war es das neunte Pflichtspiel innerhalb von etwas mehr als acht Wochen. Für den Rapid-Trainer ein Mitgrund für die aktuelle Situation. "Keine Mannschaft in Österreich hat diese Belastung gehabt wie wir im Moment. Da will ich die Spieler nicht in Schutz nehmen, da muss man die Kritik hinnehmen", sagte der Rapid-Trainer.

Altach-Trainer: "Sieg war sehr verdient"

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Nach 90 Minuten war der Sieg sehr verdient. Nur in den ersten 20 Minuten haben wir gebraucht, bis wir ins Spiel finden. Dann waren wir richtig gut im Spiel, haben die Räume gut geschlossen und fast keine Torchance von Rapid zugelassen. Bei der Situation von Fountas haben wir auch Glück gehabt, dass wir die überstehen. Wir hätten uns schon vor der Pause ein Tor verdient. In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir mutig draufbleiben. Leider sind wir dann durch einen Freistoß in Rückstand geraten. Dann haben wir eine Winner-Mentalität gezeigt mit den Fans im Rücken. Gegen Schluss war es ein richtig geiles Spiel. Die Zuschauer gehen glücklich nach Hause, so ein Spiel bleibt für die Fans und uns in Erinnerung."

(APA/red)

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