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Rapid Wien feiert gegen WSG Tirol dritten Sieg in Folge

Rapid Wien kann sich gegen den Aufsteiger WSG Tirol klar durchsetzen.
Rapid Wien kann sich gegen den Aufsteiger WSG Tirol klar durchsetzen. ©APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER
Rapid Wien konnte am Samstag die Siegesserie gegen Aufsteiger WSG Tirol mit einem 2:0-Erfolg fortsetzen. Damit gelang der Elf von Coach Dietmar Kühbauer zumindest für einen Tag der Sprung auf Rang zwei in der Tabelle, punktgleich vor dem LASK und einen Zähler vor dem WAC.
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Die Linzer treffen am Sonntag im Schlager auf den makellosen Tabellenführer Salzburg, die Kärntner sind in Hartberg zu Gast. Den Rapid-Sieg im Tivoli Stadion Tirol fixierten vor 5.240 Zuschauern, darunter Russland-Teamchef Stanislaw Tschertschessow, "Joker" Kelvin Arase (54.) mit seinem Premierentor in der Liga und Innenverteidiger Mateo Barac (71.), der auch zuletzt beim 5:0-Kantersieg gegen die Admira getroffen hatte. Der Neo-Zweite tankte mit dem fünften Sieg in den jüngsten sechs Spielen auch wichtiges Selbstvertrauen vor dem Duell der 2. ÖFB-Cup-Runde mit Salzburg am Mittwoch in Wien.

Rapid Wien hatte das Spiel in der Hand

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer verhalf Tormann Richard Strebinger nach zwei Spielen Pause wegen seiner Herz-OP zu seinem Comeback. Seine Abwehr ließ er im Vergleich zum Aufeinandertreffen mit der Admira unverändert, in der Offensive kamen Thomas Murg und Aliou Badji ins Team. Taxiarchis Fountas und Koya Kitagawa mussten zu Beginn auf der Bank ausharren. Beim zuletzt mit 2:0 in Mattersburg siegreich gebliebenen Aufsteiger gab es nur eine Änderung: Michael Svoboda spielte anstelle von Routinier Florian Mader.

Erwartungsgemäß hatten die Wiener das Spiel in der Hand, präsentierten sich allerdings in einer ersten Hälfte mit wenig Tempo ziemlich einfallslos. Nur zweimal gab es gefährliche Abschlüsse. Nach Zuspiel von Stephan Auer schoss Murg (13.) aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei, zudem verfehlte auch Philipp Schobesberger (36.) das Gehäuse. Die Tiroler verkauften sich ganz gut, ließen hinten wenig zu und konnten vorne immerhin Nadelstiche setzen. Bei einem Schuss von Florian Rieder (30.) wurde Strebinger richtig geprüft.

Arase traf zum 1:0

Gleich nach Wiederbeginn musste der schon vor der Pause am Fuß angeschlagene Murg vom Platz. Das sollte sich aber positiv auswirken. Kühbauer hatte mit der Hereinnahme von Arase (50.) ein goldenes Händchen. Zwei Minuten nachdem Kapitän Stefan Schwab (52.) WSG-Goalie Ferdinand Oswald mit einem Weitschuss geprüft hatte, brachte der zu Saisonbeginn noch an Ried verliehen gewesene Offensivakteur die Wiener in Front. Ione Cabrera und Florian Buchacher waren nicht nah genug an Arase dran und der 20-Jährige schoss nach gefühlvollem Schwab-Zuspiel im Strafraum ein.

Die Entscheidung war damit gefallen, die Gastgeber konnten nicht zusetzen, Rapid war ungefährdet. Negativ fiel allerdings einer der rund 1.000 mitgereisten Rapid-Anhänger auf. David Gugganig wurde nach einer Stunde vom Plastikkopf einer Sprühdose am Kopf getroffen, konnte aber weiterspielen.

Barac erneut Torschütze für Rapid

In Minute 71 machten die Gäste den Sack zu. Barac wurde nach einem Schwab-Freistoß am langen Eck völlig alleine gelassen und konnte volley einschießen. Danach wäre ein höherer Gästesieg möglich gewesen, Arase (91.) setzte den Ball aber bei einem Heber auf das Tornetz. Die Tiroler bekommen am Mittwoch die nächste Chance, gegen ein Wiener Team zu reüssieren, da geht es in Wattens im Cup gegen die schwächelnde Austria.

(APA/Red)

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