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Rapid Wien feiert etwas glücklichen Sieg in St. Pölten

Rapid Wien gewinnt das Duell gegen SKN St. Pölten mit 2:1.
Rapid Wien gewinnt das Duell gegen SKN St. Pölten mit 2:1. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Rapid Wien ist auch nach drei Bundesliga-Runden noch ungeschlagen und verbucht sieben Punkte. Samstagabend gewannen die Hütteldorfer nach einem frühen Rückstand noch dank Treffern von Taxi Fountas und Ercan Kara 2:1 in St. Pölten.

Nur etwas mehr als 1.500 Zuseher waren vor Ort, obwohl 2.000 in die NV Arena hinein hätten dürfen. Aber der SKN verkauft derzeit nur Abos für drei Spiele.

Das Spitzenspiel (Zweiter gegen Dritter) nahm sofort Fahrt auf. Dor Hugy brachte die „Wölfe“ gleich mit der ersten großen Torchance in der 5. Minute in Führung. Die israelische Neuerwerbung verwertete einen Querpass vom Ex-Austrianer Michael Blauensteiner. Zu spät bei Hugy war ausgerechnet Mateo Barac, der bei Rapid den angeschlagenen Leo Greiml ersetzen durfte. Trainer Didi Kühbauer hatte sich für den Kroaten und gegen Mario Sonnleitner entschieden gehabt, weil Barac als Linksfuß auf halblinks besser rausspielen könne, als Rechtsfuß Sonnleitner. Den torbringenden Angriff der St. Pöltner hatte Barac allerdings auch noch mit einem Fehlpass eingeleitet. Nach einer Viertelstunde sorgte der ehemalige SKN-Stürmer Taxi Fountas auch schon für den 1:1-Ausgleichstreffer für Rapid. Dejan Ljubicic hatte ihn an der Strafraumgrenze gut bedient und Fountas schlenzte den Ball elegant ins Kreuzeck. Keine zwei Minuten später holte Thomas Murg gegen SKN-Goalie Christoph Riegler einen Foulelfmeter heraus, den Ercan Kara zur 2:1-Führung für die Hütteldorfer verwertete.

Strebinger hatte zu tun

Bis zur Pause gab’s dann zwar keine Tore mehr, aber durchaus brenzlige Szenen auf beiden Seiten. Rapid-Keeper Christoph Strebinger war einmal bei einem Schuss aus spitzem Winkel von Kofi Schulz zur Stelle (37.) und glänzte bei einem Freistoß von Hugy, den er aus dem Kreuzeck fischte (39.). Auf Seiten der Rapidler vermochte Kara ein tolles Zuspiel von Kelvin Arase nicht zu nützen, St. Pöltens Ahmed Muhamedbegovic konnte den Schuss noch abfälschen und von der Stange prallte der Ball ins Toraus (40.). Danach entschärfte Riegler noch einen Murg-Freistoß (42.).

Zweite Hälfte nicht ganz so prickelnd

Nach der Pause feierte Lukas Grozurek sein Heimdebüt für St. Pölten, Trainer Ibertsberger brachte ihn für den engagierten, aber glücklosen Marcel Tanzmayr. Das Bruderduell Robert gegen Dejan Ljubicic war dann nach 50 Minuten vorbei, da der ältere Dejan wegen Leistenproblemen vom Platz musste. Die Rapid-Kapitänsschleife reichte er an Maximilian Hofmann weiter. Für Ljubicic brachte Kühbauer Srdan Grahovac und Rapid legte das Spiel zusehends defensiver an. Der SKN schraubte seinen Ballbesitz in die Höhe, vermochte aber lange keine Torchance zu kreieren. Bis Hugy in der 72. Minute eine Flanke auf den freistehenden Schmidt zirkelte, der allerdings nur einen leicht haltbaren Kopfball-Aufsitzer zusammen brachte. In der 77. Minute konnte Strebinger einen Schuss von Hugy aus kurzer Distanz dann gerade noch mit dem Fuß klären. Eine tolle Parade! Wenig später bereitete Ullmann Riegler mit einem Schuss nur leichte Probleme, der SKN-Keeper klärte den Ball im Nachsetzen. In der Schlussphase hatte Kara dann gleich drei Chancen, Rapids Führung auszubauen. In der 82. Minute agierte er zu zögerlich, in der 84. Minute setzte er den Ball knapp am langen Eck vorbei und in der 87. Minute fand er mit einem Schuss von der Strafraumgrenze seinen Meister in Riegler, der noch einmal eine tolle Parade hinlegte und zur Ecke klärte, die dann nichts einbrachte. Die vierminütige Nachspielzeit spielten die Rapidler dann mehr oder weniger gekonnt herunter.

Bundesliga (3. Runde):

SKN St. Pölten – Rapid Wien 1:2 (1:2)

St. Pölten, NV Arena, 1.563 SR: Christian-Petru Ciochirca

Torfolge: 1:0 Hugy (6.), 1:1 Fountas (15.), 1:2 Kara (17. Foulelfmeter)

SKN St. Pölten: Riegler – Blauensteiner, Muhamedbegovic, Maranda, K. Schulz (84. Steinwendner) – Schütz (72. Luxbacher), Pokorny, R. Ljubicic – Tanzmayr (46. Grozurek), A. Schmidt, Hugy

Rapid Wien: Strebinger – Stojkovic, M. Hofmann, Barac, Ullmann – Petrovic, D. Ljubicic (50. Grahovac), Murg (80. Sonnleitner) – Fountas (80. Kitagawa), Kara, Arase (62. Demir)

Gelbe Karten: Muhamedbegovic (27. Foul), Schulz (60. Foul), R. Ljubicic (94. Unsportlichkeit) bzw. M. Hofmann (38. Kritik), Stojkovic (66. Fou), Ullmann (85. Foul)

Die Besten: Schütz, Hugy bzw. Strebinger, Fountas, Kara

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