Rapid Wien besiegte Wacker Innsbruck dank Deni Alar mit 2:0

Spannende Momente im Match Rapid Wien gegen Wacker Innsbruck
Spannende Momente im Match Rapid Wien gegen Wacker Innsbruck ©APA/ANDREAS PESSENLEHNER
Gebührender Saison-Abschluss für Fußball-Rekordmeister Rapid Wien: Am Ende steht ein Sieg. Die schon zuvor als Vizemeister festgestandenen Hütteldorfer setzten sich im fast ausverkauften Hanappi-Stadion gegen den FC Wacker Innsbruck mit 2:0 (1:0) durch. Mann des Spiels war Deni Alar mit einem Doppelpack (37., 90.).
Rapid Wien gegen Wacker Innsbruck

Wacker Innsbruck wartet mit der heutigen Niederlage gegen Rapid Wien weiterhin seit dem 11. September 1999 auf einen Sieg in “St. Hanappi” und beendeten die Saison auf Rang sieben.

Beide Teams zeigten sich gegenüber dem Wochenende stark verändert. Bei den Hütteldorfern standen gegenüber dem 2:0 in Kapfenberg gleich fünf neue Spieler in der Anfangsformation, darunter Dominik Wydra, der zu seinem ersten Einsatz von Beginn an kam. Walter Kogler veränderte seine Truppe im Vergleich zum Heim-1:1 gegen Sturm Graz an drei Positionen. Markus Egger hütete etwa für den angeschlagenen Szabolcs Safar das Tor.

Wacker Innsbruck engagiert, aber unterlegen

Die Rapidler schienen zu Beginn gedanklich noch etwas bei der Verabschiedung von Helge Payer, Ragnvald Soma, Jürgen Patocka, Rene Gartler und Christian Thonhofer, die allesamt keinen neuen Vertrag mehr erhalten, zu sein. Die Tiroler starteten engagiert und hätten schon in der Anfangsminute in Führung gehen können. Rapid-Goalie Lukas Königshofer wehrte einen Svejnoha-Kopfball kurz ab, der Nachschuss des Wacker-Verteidigers wurde von Harald Pichler zur Ecke abgewehrt. In der 21. Minute schoss Marcel Schreter aus etwas mehr als elf Metern doch deutlich drüber.

Die Wiener kamen mit Fortdauer der ersten Hälfte zumindest etwas besser in die Partie, blieben im Spiel nach vorne aber ziemlich ideenlos. Ein von Marco Kofler abgefälschter Burgstaller-Schuss ging noch knapp daneben (26.). Für die erste wirklich gute Aktion wurden die Hütteldorfer aber gleich belohnt. Nach einem weiten Pass von Pichler spielte Guido Burgstaller für Michael Schimpelsberger ideal in den Lauf und dessen Ideal-Querpass musste der völlig frei stehende Alar nur mehr über die Linie drücken (37.).

Zweites Tor von Rapid Wien in der 90. Minute

Zur Pause mussten beide Trainer tauschen. Bei Rapid ersetzte Jan Novota den aufgrund einer Zerrung passenden Königshofer, bei den Tirolern kam Dario Dakovic für Martin Svejnoha (Oberschenkelprobleme) in die Partie. Am Spielgeschehen änderte sich wenig. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es sich bereits um ein bedeutungsloses Spiel handelte. Der starke Wind und die herbstlichen Bedingungen wirkten sich auch nicht förderlich auf die Qualität des Spiels aus.

Rapid war feldüberlegen, kam dem 2:0 aber nicht oft nahe. Steffen Hofmann hätte Wacker-Goalie Egger bei einem gut angetragenen Freistoß fast überrascht (62.). Auf der anderen Seite hätte sich auch Novota von einem Schreter-Abschluss, der am langen Eck vorbeiging, beinahe überraschen lassen (67.). Kurz vor dem Ende machten die Hausherren aber noch den Sack zu, Alar traf nach einer Drazan-Flanke Volley zum 2:0-Endstand (90.). Damit beendete Rapid Wien ein spannendes Match mit einem Sieg über Wacker Innsbruck.

(apa/red)

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