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Rapid und Austria mit Siegen - Sturm nur Remis

Ortlechner beglückwünscht Liendl
Ortlechner beglückwünscht Liendl ©APA (Eggenberger)
Rapid ist in der 31. Bundesliga-Runde bis auf fünf Punkte an Tabellenführer Salzburg herangerückt. Die Hütteldorfer feierten einen 3:0-Heimsieg gegen Wr. Neustadt. Die Salzburger treffen erst am Sonntag auf den LASK. Austria konnte sich mit einem 2:0 bei Schlusslicht Kärnten von Sturm absetzen. Die Grazer spielten 0:0 in Mattersburg und haben acht Punkte Rückstand. Ried besiegte Kapfenberg 2:1.

Für Rapid machten Nikica Jelavic mit einem Kopfball-Doppelpack (21., 80.) sowie Kapitän Steffen Hofmann (54.) mit ihren Toren die enttäuschende Nullnummer unter der Woche gegen den LASK vergessen. Die Rapidler, die eine starke Leistung boten, sind damit schon neun Runden ungeschlagen.

Für die Austria stellte Michael Liendl in der Klagenfurter Hypo Group Arena mit einem direkt verwerteten Freistoß in der 27. Minute die Weichen auf Sieg. Joker Petr Vorisek (93.) gelang Sekunden vor dem Abpfiff die Entscheidung. Kärnten hat bei weiter 15 Punkten Rückstand auf Kapfenberg nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Sturm Graz muss die Hoffnungen auf einen Europacupplatz über die Meisterschaft wohl ad acta legen. Nach dem 0:0 in Mattersburg liegen die Steirer bereits acht Punkte hinter Austria Wien. In einer über weite Strecken enttäuschenden Partie konnte Sturm seine Stärken nicht richtig ausspielen. Jantscher, Beichler und Hlinka fehlten von Beginn an wegen Sperren bzw. Verletzungen, während des Spiels verletzte sich auch noch Hölzl.

Ried hat rechtzeitig vor dem Cup-Halbfinale am Mittwoch gegen Sturm Graz Selbstvertrauen getankt. Das Team von Paul Gludovatz setzte sich am Samstag in der 31. Bundesliga-Runde gegen Kapfenberg mit 2:1 (1:1) durch und hat nach dem ersten Erfolg nach sechs sieglosen Matches (0-1-5) einige Sorgen weniger. Die Rieder gerieten durch einen Freistoß von Pavlov in Rückstand (28.), doch Herwig Drechsel sorgte mit zwei Elfer-Toren – jeweils nach Foul von Rauscher, der deshalb in der 53. Minute die gelb-rote Karte erhielt – für den Sieg.

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