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Rapid-Pleite in Mattersburg

Die Krise bei Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid Wien ist prolongiert. Die Hütteldorfer unterlagen am Samstag in der 19. Runde in Mattersburg 0:1, sind damit weiter Tabellenletzte.

Der Rückstand auf den vorletzten Platz beträgt nun bereits drei Punkte. Die Mattersburger rückten durch ihren Erfolg hingegen auf Rang zwei vor, sieben Punkte hinter Salzburg. Der Tabellenführer gastiert erst am Sonntag um 15:30 Uhr in Ried.

Meister Austria Wien kam daheim gegen den GAK daheim nur zu einem 2:2, fiel einen Punkt vor den Grazern auf Rang acht zurück. Sturm holte hingegen mit einem 2:0-Erfolg daheim gegen Wacker Tirol wichtige Punkte im Kampf gegen Abstieg, ebenso wie Altach. Die Vorarlberger kamen daheim gegen Pasching zu einem 3:2-Sieg, sind neue Sechste.

Rapid vs. Mattersburg 0:1

Der österreichische Fußball-Rekordmeister SK Rapid liegt auch nach der 19. Bundesliga-Runde auf dem letzten Tabellenplatz. Die Hütteldorfer verloren in einer emotionalen Partie vor rund 15.000 Zuschauern auswärts gegen SV Mattersburg 0:1 und haben damit bereits drei Punkte Rückstand auf den neuntplatzierten GAK. Der Siegestreffer der Burgenländer durch Patocka (70.) war allerdings umstrittenen, laut Schiedsrichter Drabek hatte der Ball schon vor der Rettungsaktion von Kulovits die Linie überquert.

Rapid muss damit außerhalb Wiens nun schon seit 25 Partien oder seit 30. Juli 2005 (2:0 in Salzburg) auf einen vollen Erfolg warten, die aktuelle sieglose Serie wurde auf acht Spiele verlängert.

Zuletzt hatten die Grün-Weißen im Hanappi-Stadion gegen Mattersburg gewonnen. Um den zweiten Sieg in seiner gut zweimonatigen Amtszeit zu feiern, nahm Coach Peter Pacult im Vergleich zum 0:4-Debakel am vergangenen Sonntag in Salzburg gleich sechs Änderungen in der Anfangsformation vor – eine davon notgedrungen: Steffen Hofmann musste wegen einer Erkältung passen.

Die zahlreichen Umstellungen machten sich aber nicht bezahlt. Mattersburg erarbeitete sich eine Feldüberlegenheit und wurde in der 9. Minute erstmals gefährlich, als Naumoski nach Mörz-Flanke völlig unbedrängt weit über das Tor köpfelte. Rapid antwortete mit einem abgefälschten Hoffer-Schuss, der nur knapp am Tor vorbeiging (18.). In der 38. Minute ließ der Rapid-Stürmer nach einem Patocka-Fehler Sedloski stehen, scheiterte aber an Goalie Borenitsch, der sich bei dieser Rettungsaktion verletzte und in der Pause durch Almer ersetzt wurde.

Vor dem Halbzeitpfiff gab es den ersten Aufreger, als Burgstaller in der 43. Minute nach einem Eckball den Ball mit der Hand berührte – Schiedsrichter Drabek entschied allerdings auf Foul an dem Rapid-Abwehrspieler, der von Naumoski gerempelt worden war.

Nach dem Seitenwechsel war Rapid dem Führungstreffer zweimal nahe. Zunächst streifte ein Vorisek-Freistoß die Latte (55.), dann vergab Sara freistehend mit seinem schwächeren rechten Fuß kläglich (60.).

Die entscheidende und gleichzeitig umstrittenste Szene des Spiels folgte in der 70. Minute. Nach einem Eckball der immer stärker werdenden Mattersburger und einem Kopfball von Patocka rettete der auf der Linie postierte Kulovits per Kopf und via Querlatte – Drabek entschied allerdings, dass der Ball mit vollem Durchmesser die Torlinie überquert hatte.

Die zwei Minuten später folgende Kurzschlusshandlung von Burgstaller ist wohl auf den Ärger über das umstrittene Tor zurückzuführen. Der Verteidiger grätschte mit voller Wucht in den Lauf von Atan, Drabek zückte zurecht die Rote Karte.

Danach versuchte Rapid mit der Brechstange noch den Ausgleich zu erzielen und forderte nach einer Attacke von Mravac an Kincl vergeblich einen Elfmeter. Mattersburg brachte den Vorsprung aber über die Zeit und stieß damit auf Rang zwei vor.

Austria vs. GAK 2:2

Der FK Austria Magna hat am Samstag in der 19. Runde der Fußball T-Mobile Bundesliga zu Hause gegen den GAK einen 2:0-Pausenvorsprung leichtfertig verspielt und musste sich noch mit einem 2:2-Remis begnügen. Nach einer starken ersten Hälfte durch Treffer von Lasnik und Aigner agierten die Wiener nach der Pause zu defensiv und gaben zwei der drei Punkte noch aus der Hand. Die Generalprobe für das UEFA-Cup-Spiel der Gruppe F gegen Sparta Prag am Donnerstag im Horr-Stadion kann nicht als gelungen bezeichnet werden.

Das Spiel begann recht ausgeglichen, doch nach etwa 15 Minuten übernahmen die „Violetten“ das Kommando. Ein Wallner-Roller (14.) und zwei Aigner-Kopfbälle (15./17.), von denen vor allem Letzterer eigentlich schon die Führung hätte bedeuten müssen, zeugten von der Gefährlichkeit der Austria. Und nur drei Minuten später wurde diese Überlegenheit belohnt, als Andreas Lasnik nach einem Konter durch den sehr starken Roman Wallner, der Akoto und Lechner aussteigen ließ, zum 1:0 traf.

Danach fanden die Gäste aus der Steiermark ihre ersten Chancen durch Junuzovic (25.) und Standfest (29.) vor, beide Male klärte aber Austria-Goalie Safar. Ein herrlicher Steilpass durch Wallner mit seinem zweiten Assist fand in der 34. Minute den Kopf des nach vorne stürmenden Hannes Aigner, der nach den zwei vergebenen Kopfbällen endlich sein 5. Saisontor erzielte. Auch danach gab es nach einem kurzen Aufbäumen der „Rotjacken“ noch zwei sehr gute Chancen durch Wallner (36./Glanzparade von Safar und 40. Freistoß).

Nach Seitenwechsel ein völlig anderes Bild: GAK-Trainer Lars Söndergaard brachte „Dr. No“, den Südkoreaner Byung Joon Noh für Djokic (46.) ins Spiel – und bewies damit Gespür. In der 57. Minute gelang der Neuerwerbung bei seinem sechsten Antreten in der österreichischen Topliga sein erster Treffer. Eine nicht mit Nachdruck attackierende Austria-Abwehr ermöglichte Noh einen Schuss vom Sechzehner mit links in die kurze Ecke, der GAK durfte nach dem Anschlusstreffer wieder hoffen.

Zurecht, denn die Austria hatte nach der 2:0-Pausenführung vor den Augen von ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger einen Gang zurückgeschaltet, zog sich weit zurück und verlegte sich ganz auf den Konter. Auch nach dem 1:2 war der GAK stärker als die Hausherren, ein Standfest-Kopfball nach Junuzovic-Eckball (62.) landete auf der Oberlatte, ein Noh-Freistoß (65.) ging über das Tor.

Die Truppe von Georg Zellhofer wirkte noch mehr verunsichert. Der Unterschied zu den ersten 45 Minuten war wie Tag und Nacht und so bekamen die Wiener noch die Rechnung präsentiert: Der ebenfalls eingewechselte Kollmann hatte sein Bein im Spiel, als jedoch Metz in der 86. Minute mit einem Eigentor das verdiente 2:2 für den GAK besiegelte. Wimmer hatte allerdings den Sieg in der Schlussminute noch auf dem Fuß, von halbrechts traf er knapp am langen Eck vorbei.

Ein schwacher Trost für die Wiener: Sie sind auch im 20. Spiel in Serie zu Hause ungeschlagen und als zweites Team neben Red Bull Salzburg in dieser Saison noch ohne Niederlage vor eigenem Publikum.

Sturm Graz vs. Wacker Tirol 2:0

Der SK Sturm Graz hat mit einem 2:0 (2:0)-Heimsieg gegen Wacker Tirol erstmals seit drei Runden wieder einen vollen Erfolg gefeiert. Im Duell mit der besten Auswärtsmannschaft der Liga sorgten Filipovic (14.) und Leitgeb (26.) für die frühe Vorentscheidung zu Gunsten der Steirer, die nach zwei Jahren wieder einen Sieg gegen Tirol feierten.

In der Tabelle verbesserte sich Sturm mit 22 Zählern auf den siebenten Rang, Wacker verpasste mit der Niederlage in Graz den Sprung auf den zweiten Platz. Die Straka-Mannschaft (27 Punkte) fiel nach der ersten Niederlage nach vier Runden durch den Sieg von Mattersburg (30) sogar auf Rang vier zurück.

Nach einer ersten Schrecksekunde – bei einem Brzeczek-Schuss war sich Szamotulski auf dem Posten (3.) – setzten die spielerisch klar besseren Grazer aber die Highlights. 14 Minuten waren gespielt, als Rabihou Teamverteidiger Feldhofer an der Torlinie den Ball abluchste und Sturmpartner Filipovic bediente, der aus 16 Meter nur noch einschießen musste (14.).

Bei den stark ersatzgeschwächten Tirolern fehlte Regisseur Kolousek an allen Ecken und Enden, während Sturm durch die Führung im Rücken immer selbstbewusster agierte und durch Leitgeb, der nach einem Stangenschuss von Krammer abstaubte (26.), zum schnellen 2:0 kam. Wacker kam erst nach den Gegentoren wieder auf, bei Chancen von Hattenberger (35.) und Schreter (45.) war Szamotulski aber nicht zu bezwingen.

Die Schwarz-Weißen starteten auch in die zweite Spielhälfte wie aus der Pistole geschossen, Tirol-Schlussmann Planer blieb im Duell mit Krammer jedoch Sieger (46.). Danach zogen die Hausherren jedoch die Bremse an, Wacker kam besser ins Spiel, auch wenn wirkliche Torchancen ausblieben. Mader vergab kurz vor Schluss die letzte Möglichkeit auf den Anschlusstreffer (88.).

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