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Rapid in EL-Quali auf Aufstiegskurs

Die Wiener setzten sich am Donnerstagabend im ersten Pflichtspiel der Saison beim litauischen Vertreter FK Suduva Marijampole mit 2:0 (1:0) durch. Die Tore erzielten Kapitän Steffen Hofmann (12.) und Christopher Trimmel (81.). Das Rückspiel geht nächsten Donnerstag in Wien über die Bühne.

Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid Wien hat die Weichen zum Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League gestellt. Rapid hatte das schwache Spiel vor 4.000 Zuschauern – 400 davon aus dem eigenen Lager – kontrolliert, spielerisch gelang über weite Strecken aber wenig. Dem Hofmann-Tor war ein Pass von Außenverteidiger Tanju Kayhan vorausgegangen, den Stürmer Nikica Jelavic geschickt durchgelassen hatte. Hofmann, im Vorjahr mit 20 Treffern als Mittelfeldspieler Bundesliga-Schützenkönig, schloss zwischen die Beine von Suduva-Keeper Valincius ab. Dieser wurde in der Schlussphase nach einer Freistoßflanke von Hofmann von Trimmel per Kopf noch ein weiteres Mal bezwungen.

Sonnleitner debütierte

Rapid-Trainer Peter Pacult hatte sich im Tor für Raimund Hedl entschieden. Der 35-Jährige dürfte damit auf Kosten von ÖFB-Teamkeeper Helge Payer vorerst die Nummer eins im Tor der Hütteldorfer sein. In der Abwehr debütierte Neuzugang Mario Sonnleitner, rechts in der Viererkette erhielt der 20-jährige Rückkehrer Kayhan den Vorzug gegenüber Andreas Dober. In der zweiten Hälfte gab auch Thomas Hinum im Mittelfeld sein Pflichtspiel-Debüt für die in Rot-Blau angetretenen Grün-Weißen.

Die Wiener hatten das Geschehen von Beginn an bestimmt, waren im Spiel nach vorne mit Ausnahme des Hofmann-Tores aber harmlos. Auf der Gegenseite ließ ein Lattenschuss von Slawickas nach einem kurz abgespielten Freistoß das Gebälk erzittern (22.). Ein Weitschuss von Gogberaschwili ging über das Tor (42.), ein weiterer daneben (77.). Die Rapid-Abwehr wirkte nicht immer sattelfest, die spielerisch limitierten Litauer, Dritter der laufenden Meisterschaft, stellten sie aber vor keine allzu großen Schwierigkeiten.

Ein Schuss des eingewechselten Hinum ging nach Seitenwechsel am langen Eck vorbei (64.). Eine Topchance vergab Jelavic, dessen Kopfball nach Flanke von Trimmel aus kurzer Distanz ebenfalls links am Tor vorbeiging (66.). Kayhan scheiterte nach überlegtem Seitenwechsel von Hofmann (86.), auf der Gegenseite wurde der Anschlusstreffer für Suduva in der 88. Minute wegen Abseits nicht anerkannt. Ein abschließender Freistoß von Grande wurde zur sicheren Beute für Hedl (92.).

Ihren möglichen Gegner in der dritten Quali-Runde erfahren die Rapidler bereits am Freitag – also noch vor dem Rückspiel im Hanappi-Stadion. Danach hätte Rapid noch eine vierte Runde zu überstehen, um wie im Vorjahr in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. In die Bundesliga startet der Rekordmeister am Sonntag mit einem Gastspiel bei Aufsteiger Wacker Innsbruck. Die Hütteldorfer reisten daher unmittelbar nach Spielende aus Litauen nach Tirol.

Peter Pacult (Rapid-Trainer): “Es ist sehr wichtig, dass wir zu Null gespielt haben. Das war unser erklärtes Ziel. Dass wir zwei Tore geschossen haben, ist umso erfreulicher. Wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition fürs Rückspiel geschaffen. Es war das erwartet schwere Spiel. Beide Torhüter haben eine gute Vorbereitung gemacht, aber ich habe mich entscheiden müssen.”

Donatas Vencevicius (Suduva-Trainer): “Ich gratuliere Rapid zum Sieg. Rapid ist eine Mannschaft mit einem sehr hohen Niveau. Das hat sich auf das Ergebnis ausgewirkt. Es ist sehr schwierig zu spielen, wenn man gleich ein Tor bekommt und dem dann nachlaufen muss. Wir werden jetzt noch versuchen, in Wien ein schönes Spiel zu demonstrieren.”

Fußball-Europa League – Qualifikation, 2. Runde, Hinspiel:
FK Suduva Marijampole – SK Rapid Wien 0:2 (0:1)
Marijampole-Stadion, 4.000 Zuschauer, SR Lars Christoffersen (Dänemark).

Torfolge: 0:1 (12.) Hofmann, 0:2 (81.) Trimmel

Suduva Marijampole: Valincius – Skroblas, Leimonas, Valaitis, Slavickas  Garcia Alvarez (46. Grigaitis), Kosjuberda, Grande, Liu Chao (88. Urbsys) – Gogberaschwili – Beniusis (70. Luksys)

Rapid: Hedl – Kayhan, Sonnleitner, Patocka, Katzer – Trimmel (85. Dober), Heikkinen, Hofmann, Kavlak (68. Drazan) – Salihi (46. Hinum), Jelavic

Gelbe Karten: Slavickas, Liu Chao bzw. Drazan
Die Besten: Gogberaschwili bzw. Kayhan, Hofmann

Rückspiel am 22. Juli in Wien

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