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Rapid haderte mit Punkteteilung gegen Admira: Stimmen zum Spiel

Für Rapid blieb es am Sonntag beim 1:1 gegen die Admira.
Für Rapid blieb es am Sonntag beim 1:1 gegen die Admira. ©sportpictures.org
Die Admira bleibt für Rapid alles andere als ein Punktelieferant. Beim 1:1 in der Südstadt ließen die Grün-Weißen am Sonntag zum fünften Mal in Folge Zähler gegen den Abstiegskandidaten liegen. Trainer Zoran Barisic war trotz des Sprungs auf Rang zwei alles andere als zufrieden.
Das 1:1 am Sonntag
Bilder vom Spiel

“Eigentlich war nie Gefahr da, dass uns die Admira ein Tor schießt. Leider ist es trotzdem passiert”, sagte der Wiener.

Ein Tausendguldenschuss von Außenverteidiger Thomas Weber (74.) bescherte der Admira das vierte Remis gegen den Rekordmeister in Serie. Rapid hatte durch das 15. Saisontor von Robert Beric (34.) vorgelegt. “Wir müssen uns selbst zuschreiben, dass wir das zweite Tor nicht gemacht haben”, bekrittelt Barisic. Ein Nachspiel dürfte es für Rapid auch vor dem Senat 1 der Bundesliga geben.

Bengalen von Rapid-Fans

Fans der Hütteldorfer zündeten in Maria Enzersdorf wiederholt Bengalen, angemeldet war die Aktion nicht. Bereits in der Vorwoche hatte die Anhängerschaft im Happel-Stadion gegen Ried jede Menge Feuerwerkskörper gezündet. Der Strafsenat tagte dazu am (heutigen) Montag. Die Vorkommnisse bei der Admira werden laut Auskunft der Liga in einem eigenen Verfahren behandelt. Rapid droht im schlimmsten Fall die Sperre der Fantribüne in einem Heimspiel.

Barisic (“Das gehört natürlich nicht dazu”) wollte sich mit den Vorkommnissen auf der Tribüne nicht großartig beschäftigen. Ihn ärgerten vor allem die zwei verlorenen Zähler. “Wir wollten hier unbedingt gewinnen”, sagte der Rapid-Coach. Am Samstag geht es für den Zweiten zu Hause gegen Sturm Graz weiter. Die fünftplatzierten Steirer mussten sich beim 2:2 gegen Schlusslicht Wiener Neustadt am Wochenende ebenfalls mit einer Punkteteilung begnügen.

Vorsprung der Admira

Die Admira hielt damit den Vorsprung von drei Zählern auf den Letzten. Insgesamt durften die Niederösterreicher zufrieden resümieren. Bereits beim 0:2 in Altach in der Vorwoche war ein Aufwärtstrend im Frühjahr erkennbar gewesen. “Die Entwicklung der Mannschaft ist positiv. Wir sind defensiv kompakter geworden”, freute sich Cheftrainer Walter Knaller über den “verdienten” Punkt.

Groß war der Jubel um Weber, der in der höchsten Spielklasse erstmals zum Torjubel ansetzen konnte. “Im Training machen wir uns manchmal lustig, wenn er seine Flatterbälle aus 40 Metern abfeuert”, meinte Kapitän Richard Windbichler. Der 21-Jährige selbst gab zu, dass ein wenig Glück mit im Spiel war: “Der Schuss ist mir ein bisschen abgerissen, aber Hauptsache drin.”

Mehr Stimmen zum Spiel am Sonntag

Walter Knaller (Admira-Trainer): “Ich bin zufrieden, wie wir auf den Rückstand reagiert haben und die Partie noch umdrehen wollten. Weber hat einen sehr guten Schuss. Heute hatte er aber auch Glück, denn der ist ihm glaube ich abgerissen. Die Art und Weise, wie wir uns in den vergangenen Monaten weiterentwickelt haben, stimmt mich sehr positiv.”

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): “Wir waren die klar bessere Mannschaft. Es war eine gute Leistung in einem sehr kampfbetonten Spiel. Gefehlt hat leider nur, dass wir mit dem 2:0 das Spiel vorzeitig entscheiden. Mit dem Unentschieden können wir natürlich nicht zufrieden sein, man muss aber der Admira zum wirklich schönen Ausgleich gratulieren.”

Rückblick: Das Spiel Rapid-Admira am Sonntag.

(APA)

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