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Rapid beim punktelosen LASK klarer Favorit

Ragnvald Soma & Co. wollen drei Punkte aus Linz entführen
Ragnvald Soma & Co. wollen drei Punkte aus Linz entführen ©vienna.at/sportshooter.at
Fünf Niederlagen in Folge musste der LASK in dieser Bundesliga-Saison bisher einstecken. Am Sonntag wollen die Linzer erstmals anschreiben - ausgerechnet gegen die mit Europacup-Euphorie anreisenden Rapidler.

Hoffnung gibt den Linzern ein Blick auf die vergangene Saison, in der sie gegen die Rapidler im eigenen Stadion ungeschlagen blieben und vier Punkte (3:3,4:2) holten. “Ich schaue nicht auf die Tabelle, auch nicht auf Mattersburg, sondern nur auf meine eigene Mannschaft”, betonte Coach Helmut Kraft. Derzeit liegen die Oberösterreicher aufgrund des besseren Torverhältnisses noch vor den Burgenländern auf Rang neun.

Die derzeitige Misere kann sich der LASK-Coach nicht wirklich erklären. “Zwischen Training und Spiel, das sind zwei verschiedene Mannschaften”, sagte Kraft. Mit dem 32-jährigen Albaner Klodian Duro und dem 24-jährigen Emin Sulimani hat der Coach im Mittelfeld immerhin zwei neue Alternativen. Duro, den Kraft schon länger kennt, und der noch nicht ganz fit ist, erhielt am Freitag rechtzeitig die Arbeitserlaubnis, trotzdem dürfte wohl nur Sulimani in der Startformation stehen.

“Wir müssen uns ein Erfolgserlebnis holen, wir Alte müssen Leistung bringen und die Jungen führen”, sagte der Ex-Salzburger Alexander Zickler. Trotz der Doppelbelastung der Wiener glaubt Helmut Kraft nicht an einen Vorteil seiner Truppe. “Ich gratuliere Rapid, dass hätte ich auch nicht geglaubt. Sie haben die Euphorie, gewonnen zu haben, da braucht man nicht glauben, dass sie jetzt müde sind”, betonte Kraft.

Im Lager der Wiener stand nach dem tollen Europacup-Abend in Birmingham und der späten Rückkehr am Freitag um fünf Uhr morgens vor allem die Regeneration im Vordergrund. “Der Erfolg gegen Aston Villa war sehr schön, aber jetzt erwartet uns wieder das Tagesgeschäft”, sagte Trainer Peter Pacult. Seine Elf müsse gegen die Oberösterreicher präsent sein, um den vierten Meisterschaftssieg in Folge einzufahren.

Kapitän Steffen Hofmann rechnete jedenfalls mit einem ebenbürtigen Gegner. “Auch wenn die Linzer noch keinen Punkt haben: Gegen uns sind sie immer besonders motiviert, und das werden sie nach unserem Aufstieg gegen Aston Villa noch stärker sein”, meinte der 29-jährige Mittelfeldmotor.

Die Doppelbelastung werde jedenfalls kein Problem darstellen. “Damit werden wir umgehen können, schließlich haben wir das letztes Jahr schon erlebt”, fügte Hofmann hinzu. Eines stellte der Deutsche aber auch gleich klar: “Die Liga ist noch immer unser Hauptziel.”

LASK Linz – SK Rapid Wien
Linzer-Stadion, So, 16.00 Uhr/live Sky, SR Krassnitzer

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