Randale in Groß-Enzersdorf

Randalierer haben am Freitagabend ihr Unwesen in Groß-Enzersdorf getrieben. 50 gewalttätige, auch zum Teil bewaffnete Jugendliche aus Wien hatten sich eingefunden, um den Kirtag „niederzumachen“.

Es kam zu Ausschreitungen, an denen letztlich mehr als 200 Personen beteiligt waren. Insgesamt 60 Polizeibeamte standen im Einsatz, um die Personen unter Kontrolle zu bringen bzw. zu halten. Zwei Anzeigen wegen Körperverletzung gingen bei der Polizei ein, die Täter wurden ausgeforscht.

50 Jugendliche – sie wurden laut Polizei mit dem Ausdruck „Glatzen“ benannt – aus dem Bereich Großfeldsiedlung in Wien-Floridsdorf sowie der Rennbahnwegsiedlung in Wien-Donaustadt waren als erste in die Gemeinde gelangt. Rund drei Stunden später hatte sich die Personenanzahl bereits auf 100 bis 150 erhöht. Diese Menschenansammlung zog dann randalierend über die Rathausstraße in Richtung Lobaustraße, so die Polizei. Dabei sei es immer wieder zu Gewalttätigkeiten gekommen.

In weiterer Folge fanden sich noch mehr Menschen ein, vermutlich auch jene, die den Wienern Paroli bieten wollten. Bis 24.00 Uhr schließlich erstreckten sich die Ausschreitungen und Pöbeleien. Dabei dürfte es auch zu Körperverletzungen gekommen sein, die vorerst nicht bekannt waren. Die Erhebungen diesbezüglich waren noch nicht abgeschlossen. Zwei prügelnde Täter wurden bereits ausgeforscht und angezeigt. Ernsthaft zu Schaden sei aber niemand gekommen, hieß es bei der NÖ Sicherheitsdirektion auf APA-Anfrage.

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