Radfahren in Wien

Als klimaschutzfeindlich und überzogen hat der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, in einer Aussendung am Montag die ÖVP-Forderungen zum Radverkehr bezeichnet.

Herbert Madejski von der Wiener FPÖ verwies dagegen auf eigene langjährige Forderungen, darunter die Kennzeichenpflicht für Radfahrer.

„Die ÖVP Wien entlarvt sich mit ihrer kurzsichtigen Anti-RadfahrerInnen-Kampagne einmal mehr als Klimaschutzverhinderer“, so Maresch.

Zuvor hatte die Wiener ÖVP das „Rowdytum“ von Radfahrern in der Bundeshauptstadt kritisiert. Sie wolle dagegen mit zehn Benimmregeln, aber auch mit Gesetzesverschärfungen und strengeren Kontrollen vorgehen, wie Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl am Montag in einer Pressekonferenz am Ring-Radweg erklärte. Es gehe um die Sicherheit, beteuerte er, Radfahrer provozieren wolle er damit keineswegs.

Maresch weiter: „Die Grünen Wien fordern eine Offensive für die Attraktivierung und Verbesserung der Sicherheit des Fuß – und Radwegenetzes.“ An allen Unfällen in Wien seien nur zu sechs Prozent Radler beteiligt, davon nur ein Bruchteil schuldhaft.

Für Madejski ist VP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl der „Blitzgneißer des Tages“. Die Freiheitlichen hätten ähnliche Forderungen bereits vor drei Jahren präsentiert.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Radfahren in Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen