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R.I.P.D - Kritik und Trailer zum Film

In der übernatürlichen Action-Comedy (auch in 3D) jagen zwei untote Cops, die dem "Rest in Peace Department" angehören, Dämonen. Polizist Nick will unbedingt dafür sorgen, dass seinem Killer keine weiteren Menschen mehr zum Opfern fallen. Mit Roy findet er einen erfahrenen Partner, denn der ehemalige Revolverheld macht seinen Job bereits ein halbes Jahrhundert lang. Ab Freitag im Kino. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Der Titel von Robert Schwentkes neuer Actionkomödie “R.I.P.D.” ist ein cleveres Wortspiel. R.I.P. steht für Rest in Peace (Ruhe in Frieden), das D. für Department, wie in LAPD für die Los Angeles Polizeibehörde. Doch von intelligenter Unterhaltung ist die Polizeifarce aus dem Reich der Untoten nach der gleichnamigen Dark-Horse-Comic-Vorlage weit entfernt. Dabei klingt die Story nach einem durchaus witzigen Actionvergnügen.

R.I.P.D – Kurzinhalt des Films

Der Bostoner Polizist Nick Walker (Ryan Reynolds) wird von seinem korrupten Partner Bobby Hayes (Kevin Bacon) aus dem Hinterhalt erschossen. Walker fährt gen Himmel, landet aber auf halber Strecke bei der Totenreichbeamtin Proctor (Mary-Louise Parker). Von wegen ewige Ruhe: Der Cop wird als untoter Gesetzeshüter verpflichtet, auf der Erde zombiehafte Geister aufzuspüren, die sich unerkannt unter die Menschen mischen. Sein neuer Partner Roy (Jeff Bridges) ist ein alter Kauz mit Kinnbart und Krempelhut, ein Revolverheld aus dem 19. Jahrhundert.

Kein schlechter Plot, dachten die Geldgeber in Hollywood. Eine Mischung aus den Hits “Ghostbusters” und “Men in Black”. Mehr als 130 Millionen Dollar machte das Studio Universal für Schwentkes 3D-Effekte-Spektakel locker. Doch die Rechnung ging daneben. Das übernatürliche Leinwanddesaster legte an den US-Kinokassen eine Bruchlandung hin und spielte nur ein Viertel seiner Produktionskosten ein.

Kritik zum Film

Laute Explosionen, ekelerregende Zombies und spektakuläre Verfolgungsjagden peppen das flache Skript von Phil Hay und Matt Manfredi (“Kampf der Titanen”) kaum auf. Reynolds, der schon in der Comicverfilmung “Green Lantern” verloren wirkte, macht als Untoter ebenfalls meist eine tote Figur. Einziger Lichtblick ist Oscar-Preisträger Bridges (“Crazy Heart”) als lakonischer, mürrischer Sheriff aus der alten Westernwelt.

Als gegensätzliche Cop-Buddys bringen sie die Zuschauer nur selten zum Lachen. Meist dann, wenn sie von dem 84-jährigen James Hong (“Blade Runner”) und dem 35-jährigen Model Marisa Miller gespielt werden. Denn jedes Mal, wenn die untoten Polizisten auf der Welt Dienst schieben, erscheinen sie den Lebenden nicht als Abbild ihrer selbst, sondern in einem fremden Körper. Nick ist in den Augen der Menschen ein alter Chinese (Hong), Roy eine vollbusige Blondine (Miller) in Polizeiuniform. Dieser “Running Gag” lockert die 96 schleppenden “R.I.P.D.”- Minuten ein wenig auf.

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