Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Quatsch und die Nasenbärbande - Trailer und Kritik zum Film

In der kunterbunten Komödie "Quatsch und die Nasenbärbande", die am Donnerstag in den österreichischen Kinos anläuft, dürfen schon Kindergartenkinder spannende Sachen machen.

Bagger fahren, Schiffe steuern, Müllautos lenken. Regisseur Veit Helmer lässt die Kleinen aufbegehren gegen ihre Eltern, bei denen alles nach Plan laufen soll. Das Ziel der Erwachsenen: Sie wollen ein Musterort mit lauter durchschnittlichen Menschen werden, damit die Gesellschaft für Konsumentenforschung dort neue Produkte testen kann. “Wenn wir heute grüne Cornflakes kaufen, dann isst morgen die ganze Welt grüne Cornflakes”, so ihr Motto. Mit den Großeltern verbünden sich die Kinder gegen das Mittelmaß und feiern ein fröhliches Fest der Anarchie, damit die Konsumforscher endlich wieder verschwinden und das Leben wieder lockerer wird.

Quatsch und die Nasenbärbande: Die Geschichte

Lastwagen kippen um, Schiffe gehen unter und Lokomotiven stürzen aus den Gleisen, alles begleitet vom Jubel der Kinder. Das Müllauto ist kaputt, also machen wir etwas Neues aus dem Schrott. Denn was gibt es Schöneres, als sich ständig etwas auszudenken? Schließlich sprudeln die Kinder nur so vor Ideen, die sie dank ihrer Großeltern auch oft in die Tat umsetzen können. Die wurden ins Altenheim abgeschoben. Die Enkel holen sie wieder raus, denn ohne Oma und Opa geht es nicht.

“Wo sollen wir hingehen, wenn wir nicht weiterwissen?”, fragen die Kinder. “Wer spinnt denn jetzt mit uns rum?” Die Eltern bestimmt nicht, die sind gefangen im Bemühen um ereignislose Mittelmäßigkeit. In diesen Terminplan passen nur Kinder, die brav im Kindergarten sitzen und dort im Gleichklang monotone Reihen an Osterhasen, Nikoläuse oder Schneemänner basteln. Helmers vergnüglicher Film ist ein Plädoyer für mehr Freiheit in den Familien – und für den Mut, Kindern mehr zuzutrauen und sie einfach machen zu lassen. Ungebremst können sie entdecken, erforschen und auf hohe Kräne klettern, ohne Helikoptereltern, die ängstlich alles verbieten.

Quatsch und die Nasenbärbande: Die Kritik

Gedreht hat der Regisseur (“Absurdistan”) unter anderem mit Fritzi Haberlandt, Benno Fürmann und Nadeshda Brennicke und mit einem Nasenbären. Außerdem mit sechs Kindergartenkindern, alle um die vier Jahre alt. Sie singen, tanzen und sind rundum vergnügt. Ihre Unbekümmertheit steckt an und befreit und sie bringt Eltern zum Nachdenken: “Ist die umgekippte Milch jetzt wirklich so schlimm?”. Bestenfalls regt “Quatsch” dazu an, sich von starren Regeln und Terminzwängen zu befreien und selbst mal wieder mit dem Nachwuchs herumzutollen, einfach so. Auch auf die Gefahr hin, dass es chaotisch wird. Und weil Lachen das beste Mittel gegen Trostlosigkeit ist, ist ein gemeinsamer Kinobesuch ein guter Anfang, um mehr Chaos, Quatsch und Spaß ins Leben zu lassen. Aufgeräumt wird später.

Alle Spielzeiten auf einem Blick

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Kino-News und Kinotrailer
  • Quatsch und die Nasenbärbande - Trailer und Kritik zum Film
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen