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Qualitätsinitiative Berufsbildung

"Unsere Landesberufsschulen präsentieren sich in Bezug auf Ausstattung, technisches Niveau und Qualität als hervorragende Ausbildungsstätten und Vorzeigeeinrichtungen", sagte Schullandesrat Siegi Stemer heute, Donnerstag, im Landhaus. In den letzten zehn Jahren hat das Land Vorarlberg jährlich durchschnittlich 15 Millionen Euro für Bau-, Sach- und Betriebsaufwand sowie Personalkosten der Berufsschulen investiert.

Nach Beendigung der Pflichtschule setzen auch dieses Jahr wieder 50 Prozent der Vorarlberger Jugendlichen in ihrer Berufsentscheidung auf die duale Ausbildung – ein positives Signal, so Stemer. Am 1. Oktober 2006 waren an den acht Vorarlberger Landesberufsschulen 6.956 Schüler und Schülerinnen eingeschrieben, um vier Prozent mehr als im letzten Jahr. Weitere ca. 650 Lehrlinge absolvieren die Berufsschule in einem anderen Bundesland. Durch das attraktive Ausbildungsangebot sind vor allem in den Metallberufen steigende Schülerzahlen zu verzeichnen.

Großes Augenmerk legen die Berufsschulen auf das Qualitätsmanagement. Vorarlbergs Berufsschulen übernehmen dabei durch bereits entwickelte Initiativen, die ein Mehr an Offenheit, Feedback und Kooperation ermöglichen, laut Landesschulinspektor Karl Hermann Benzer österreichweit eine Vorreiterrolle. Das Leitbild der österreichischen Berufsschulen bündelt die Qualitätsinitiativen der Berufsschulen zu einem gemeinsamen Qualitätsprozess. Dazu gehört das Fordern und Fördern der Schülerinnen und Schüler ebenso wie die qualitätsorientierte Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer, die Bewusstseinsstärkung für lebenslanges Lernen sowie die Internationalität, also das Forcieren von Leonardo- und Comenius-Programmen.

Ein weiterer Punkt ist die Integrative Berufsausbildung (IBA), die das duale Ausbildungssystem mit dem Ziel öffnet, junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen nachhaltig am Arbeitsmarkt zu integrieren. Derzeit absolvieren in Vorarlberg 105 Lehrlinge eine integrative Berufsausbildung.

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OTS0142 2006-10-12/12:32

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