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Prozess um Raub mit Todesfolge

Ein aufsehenerregender Schwurprozess steht am Dienstag im Wiener Straflandesgericht auf dem Programm. Es geht um den Tod eines 81-jährigen Mannes, der im Februar in Wien-Döbling überfallen wurde.

Der pensionierte Finanzbeamte wurde zu Boden geschlagen, er starb Tage später an den schweren Kopfverletzungen. Nun muss sich ein 36-jähriger Mann wegen Raubes mit Todesfolge vor dem Gericht verantworten.

Der Täter hatte unter anderem die Ausweise sowie die Wohnungsschlüssel des Pensionisten erbeutet. Er machte dessen Bleibe ausfindig, drang in die Wohnung ein, nahm die Autoschlüssel an sich und entwendete den Pkw.

Als nach einer kriminalistischen Meisterleistung ein 36-Jähriger als dringend Tatverdächtiger festgenommen werden konnte, fand sich bei ihm nicht nur der gestohlene Pkw, sondern auch das Handy des Opfers.

Der Angeklagte beteuert, das Auto von einem namentlich nicht näher bekannten Jugoslawen am Praterstern gekauft zu haben. Die Habseligkeiten des Opfers habe er erst nachher am Rücksitz entdeckt. Er sei dem ums Leben Gekommenen nie begegnet.

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