Prozess um Notlandung von Wien

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Fast drei Jahre nach der Notlandung einer Hapag-Lloyd-Maschine auf dem Flughafen Wien soll am Dienstag in Hannover das Urteil gegen den Piloten fallen.

Laut Anklage hatte der 59-Jährige am 12. Juli 2001 die eindeutigen akustischen und optischen Warnsignale ignoriert, die bereits über Zagreb eine zu niedrige Treibstoffmenge anzeigten.

Im Prozess sagte der Flugkapitän aus, sich stattdessen auf die Anzeige des Flight Management Systems (FMS) verlassen zu haben. Der überdurchschnittliche Verbrauch führte dazu, dass mitten im Flug der Treibstoff ausging.

Der Pilot schaffte es im Gleitflug bis kurz vor die Piste des Wiener Flughafens. Für die glimpfliche Notlandung, bei der das linke Fahrwerk einknickte, war der wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr Angeklagte zunächst als sehr guter Pilot gefeiert worden.

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