Prozess gegen Hussein erst nach Machttransfer

Hussein soll nach Angaben von US-Außenminister Powell erst nach der Machtübergabe im Irak vor Gericht gestellt werden. Hussein war am 13. Dezember in der Nähe von Tikrit verhaftet worden.

Es sei das Beste, wenn der Prozess erst stattfinde, nachdem die Souveränität wieder auf die Iraker übergegangen sei, sagte Powell am Montag dem australischen Fernsehsender ABC. Vorgesehen ist, dass eine irakische Übergangsregierung am1. Juli von der US-Besatzungsmacht mit der vollen Entscheidungsgewalt ausgestattet wird. In den Verhören hält er sich laut Powell bedeckt. „Ich kann nicht sagen, dass er kooperativ ist. Er weiß, dass ihm ein Verfahren bevorsteht, er weiß um die Schwierigkeiten, in denen er steckt und die ihn erwarten. Also versucht er, sich zu schützen”, sagte der US-Außenminister.

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