Protest gegen Fasanjagd: VGT-Aktivisten sitzen in Fasanvoliere am Stephansplatz

Wiederholt hat der "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) am Stephansplatz bereits gegen die Fasanjagd demonstriert
Wiederholt hat der "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) am Stephansplatz bereits gegen die Fasanjagd demonstriert ©APA/ROLAND SCHLAGER (Sujet)
Um auf Missstände rund um die Fasanzucht zur anschließenden Jagd hinzuweisen, setzten sich am Dienstagvormittag acht Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) in eine Fasanvoliere am Stephansplatz. Dort wollen sie für 24 Stunden ausharren.
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Am 8. März 2016 um 11 Uhr setzten sich die 8 Tierschutz-Aktivisten in eine Fasanvoliere im Wiener Stadtzentrum, um erst am nächsten Tag um 11 Uhr, also 24 Stunden später, wieder heraus zu kommen. Der VGT fordert mit der Aktion vehement ein Verbot des Aussetzens gezüchteter Vögel für die Jagd in jedem Bundesland.

Der VGT zur Anti-Fasanjagd-Aktion am Stephansplatz

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: “Wir haben die Zustände in diesen Massentierhaltungen dokumentiert, wir haben die Fasanvolieren gefilmt, und auch das Aussetzen dieser armseligen Tiere, oft in Kisten oder Fasankäfigen. So kann es nicht mehr weitergehen, diese Praxis des Aussetzens erfüllt keinerlei andere Funktion, als den Jagdspass einiger weniger Menschen zu erhöhen, denen der Abschuss zahmer Tiere Lust bereitet. Doch das widerspricht sowohl sämtlichen tierschutzrechtlichen Anforderungen, als auch jener der Weidgerechtigkeit. Wir appellieren an die zuständigen LandesrätInnen, entsprechende Verbote zu erlassen und die Ausnahme von der Bewilligungspflicht für diese drei Vogelarten zu streichen!”

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